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Thema: Gebet - Beten

Gebet ist Reden mit Gott. Es ist zu vergleichen wie Reden mit einem Freund. Und wer mit seinem Freund nicht redet, da stellt sich doch die Frage, ob mit dieser Freundschaft noch alles in Ordnung ist. Von daher soll dieses Thema mal näher betrachtet werden.

Dieses Thema eignet sich für eine Jugendgruppe, in welcher schon Erfahrung mit dem Gebet vorhanden ist. Ansonsten müsste der Level etwas heruntergeschraubt werden.

Folgende Inhalte zu einem Abend über Gebet sind denkbar.

  • Was ist den Beten überhaupt? (Brainstorming)
  • Gibt es bestimmte Voraussetzungen?
    • Du willst mit Gott reden,
    • dabei sind tolle Formulierungen unwichtig,
    • aber das Herz ist wichtig
  • Wann, wo und wie beten wir? (Gebetshaltung)
    • Feste Zeit am Tag (Abends, Morgens, ...)
    • Kniend
    • Liegend
    • Sitzend
    • die Hände faltend
    • irgendwann, irgendwo unterwegs, spontan weil Gott immer dabei ist
  • Für was, für wen, über was beten und reden wir mit Gott? (Gebetsarten)
    • Bitten
    • Loben
    • Danken
  • Gibt es besondere Erfahrungen mit dem Gebet? (persönliche Erfahrungen und Auswirkungen)
  • Gebetsgemeinschaft (sofern die Gruppe dazu in der Lage ist)
    Mögliche Hilfen zu Einstieg wären:
    • Einen Psalm, Bibeltext raussuchen und jedes Gruppenmitglied sucht sich einen Lieblingsvers aus über welches es beten will.
    • Es werden Gebetsanliegen zusammengetragen über die man beten möchte.
    • Jeder schreibt sich sein Gebet als Gedankenstütze auf und versucht frei zu beten.
    • Psalmen als Gebet verwenden.

Wer noch weitere Ideen hat, der darf sie über das Kontaktformular zusenden. Eine Idee wurde von Oliver Vogt zugesandt. Es beinhaltet einen Gebetsabend, durchgeführt in einem Jugendclub in Schorndorf. Darin enthalten ist eine Geschichte, ein Songtext und ein Ablauf des Abends.

In der Andachtensammlung ebenfalls zum Thema Gebet vorhandene Materialien:




PRAY-TIME

Gebet und Fürbitte

Material:
Teelichter und Feuerzeug
Malerband
CD PETRA "beyond belief"

Vorstellungsrunde:
Jeder stellt sich kurz vor

Einstieg:
Gott ist für uns da, er nimmt sich die Zeit und Geduld mit uns zu reden, z. B. im Gebet. Aber wieviel Zeit haben wir?
Eine kleine Geschichte: Hast du Zeit für Gebet? (siehe Geschichte "Hast Du Zeit fürs Gebet?")

Reflektion:
Haben wir nicht auch oft viele Ausreden, um nicht oder weniger zu beten?

Was ist ein Gebet?

  • Das Gebet ist die persönliche Verbindung zu Gott.
  • Das Gebet ist die Folge einer lebendigen Gottesbeziehung.
  • Das Gebet ist kein Gespräch nach dem Motto "wenn es einen Gott gibt, dann hört er mich ja vielleicht", sondern ist eine klare Entscheidung für Gott.
  • Das Gebet muß ehrlich sein: Matthäus 6, 9 - 13 (vorzugsweise Luther-Übersetzung)
  • Wichtig: "Dein Wille geschehe". Ein Gebet ist keine Freifahrkarte oder Wunschbox.

Warum ist es wichtig?

  • Weil ich in jeder Beziehung einen Dialog/Austausch brauche.
  • Weil Gott mir zuhört.
  • Gebetserhörung: 1. Samuel 1, 12 - 20

Song: PETRA "prayer"
Song der Gruppe Petra von der CD: "BEYOND BELIEF". Text und Musik sind von Bob Hartmann und John Elefante. Die Übersetzung ist frei übersetzt durch Oliver Vogt (Text und Übersetzung am Schluss)

Die besondere Art des Gebets: Fürbitte

  • Matthäus 21, 22: Die Zusage
  • 1. Timotheus 2, 1 - 2: Der Auftrag an die Geschwister
  • 1. Thessalonicher 5, 17 - 18
  • Epheser 6, 18 - 19

Abschluß:

  • Gebet ist wichtig.
  • Setzt euch feste Zeiten/Situationen zum beten.
  • Wenn ihr etwas außergewöhnliches (positives oder negatives) erlebt, sprecht mit Gott darüber.
  • Damit ein Gebet nicht zur Routine wird, kannst du z.B. auch in Englisch oder Latein beten. (wer es kann)
  • "Danken schützt vor Wanken. Loben zieht nach oben."

Gebetsgemeinschaft mit Teelichtern (Fürbitte):
Die Gruppe sitzt im Kreis. In der Mitte wird symbolisch ein Kreuz gemalt oder mit Malerkrepp geklebt. Um das Kreuz herum stehen brennende Kerzen, wovon sich jeder eine nimmt. Nach einem Augenblick der Besinnung soll jeder eine Kerze in das Kreuz stellen und beten (keiner soll dazu gezwungen sein, laut zu beten). Jeder kann sich ein Lesezeichen machen, um darauf als Erinnerungsstütze sein Gebetsanliegen zu schreiben.

Hast du Zeit fürs Gebet?

Viel Zeit liegt vor uns. Er gibt uns diese Zeit, Hunderte von Tagen, Tausende Stunden - allein in diesem Jahr. Wie sehr werden wir immer wieder von Gott reich beschenkt! Nur: Wie oft sagen wir gerade das Gegenteil: "Ich habe zu wenig Zeit. Die Zeit ist knapp." Oder, noch drastischer: "Dafür habe ich leider überhaupt keine Zeit." Leider auch des öfteren: "Keine Zeit mehr für Gott."

Und so geschah eines Tages folgendes: Besorgt meldeten die Engel dem Schöpfer, dass die Menschen fast gänzlich aufgehört hätten zu beten. Daraufhin beschloss der himmlische Rat, die Ursachen durch eine Schar von Engeln untersuchen zu lassen.

Diese berichteten folgendes: Die Menschen wissen um das Fehlen ihrer Gebete und beklagen es. Aber leider hätten sie trotz ihres guten Willens einfach keine Zeit zum Beten. Im Himmel war man verblüfft und erleichtert: Statt des befürchteten Abfalls handelte es sich also nur um ein Zeitproblem!

Die himmlischen Räte überlegten hin und her, was zu tun sei. Einige meinten, man solle durch entsprechende Maßnahmen das moderne, hektische Leben abschaffen. Eine Gruppe schlug sogar eine Bestrafung des Menschengeschlechtes vor: "Das wird schon seine Wirkung tun", sagten sie und verwiesen auf die Sintflut.

Das Ei des Kolumbus aber fand ein junger Engel: Gott solle den Tag verlängern! Zur Überraschung aller war dieser einverstanden. Er schuf eine 25. Tages-Stunde.

Im Himmel herrschte Freude: "So ist Gott eben", sagte man, "Er hat Verständnis für seine Geschöpfe."

Als man auf der Erde zu merken begann, dass der Tag eine Stunde länger dauerte, waren die Menschen verblüfft und, als sie den Grund erfuhren, von Dankbarkeit erfüllt. Erste Reaktionen waren vielversprechend: Es werde zwar einige Zeit dauern, so hörte man aus informierten Kreisen, bis die Anpassung vollzogen sei, aber dann werde sich alles einspielen. Nach einer Zeit vorsichtiger Zurückhaltung ließen die Bischöfe verlauten, die 25. Stunde werde als "Stunde Gottes" in das Leben der Menschen eingehen.

Im Himmel wich die anfängliche Freude bald der Ernüchterung. Wider alle Erwartung kamen im Himmel nicht mehr Gebete an als bisher, und so sandte man wiederum Boten zur Erde. Diese berichteten: Die Geschäftsleute ließen sagen, die 25. Stunde - für die man sich durchaus zu Dank verpflichtet sehe - habe durch die Umstellung der Organisation Kosten verursacht. Durch erhöhten Einsatz müssten diese Kosten eingearbeitet werden. Man bitte um Verständnis für diese Sachzwänge.

Ein anderer Engel war bei der Gewerkschaft. Erstaunt, aber doch höflich wurde er angehört. Dann erklärte man ihm, die neue Stunde entspreche eigentlich einer längst überfälligen Forderung der Gewerkschaft. Im Interesse der Arbeitnehmer müsse sie für die Erholung freigehalten werden.

In Kreisen der Intellektuellen wurde über die neue Stunde viel diskutiert. In einer vielbeachteten Gesprächsrunde im Fernsehen wurde vor allem darauf hingewiesen, dass dem mündigen Bürger niemand vorschreiben könne, was er mit dieser Stunde zu tun habe. Die Idee der Bischöfe, sie als "Stunde Gottes" im Bewusstsein der Menschen zu verankern, müsse als autoritäre Bevormundung zurückgewiesen werden. Im übrigen sei die Untersuchung darüber, wie die neue Zeiteinheit entstanden sei, nicht abgeschlossen. Naiv-religiöse Deutungen aber könnten dem Menschen auf keinen Fall zugemutet werden.

Dem Engel aber, der zu den kirchlichen Kreisen gesandt worden war, wurde bedeutet, dass man ohnehin bete. Der Eingriff des Himmels, so sagte man, dürfe auf jeden Fall nur als ein Angebot verstanden werden, als ein Baustein der persönlichen Gewissensentscheidung.

Einige gingen noch weiter und sagten, aus der Sicht der kirchlichen Basis sei die ganze Angelegenheit kritisch zu bewerten: Die Zweckbindung der 25. Stunde zugunsten des Gebets sei eng und könne auf gar keinen Fall "von oben" verfügt werden, d.h. ohne entsprechende Meinungsbildung "von unten". Manche Pfarrer betonten, wie dankbar sie für die zusätzliche Zeit seien, deren sie dringend für ihre pastorale Arbeit bedürften. Und so hatten eigentlich fast alle einen Grund, warum die dazugewonnene Tagesstunde nicht dem Gebet gewidmet sein könne.

Einige Engel aber berichteten von Menschen, die die geschenkte Zeit wie jede andere Stunde ihres Lebens aus den Händen Gottes annahmen: Für ihre Aufgaben, für den Dienst an den Mitmenschen, für die Teilnahme an der heiligen Messe und - für das Gebet, für das sie jetzt noch leichter Zeit fanden als bisher.

Darüber waren die Engel freilich auch verwundert: Diejenigen, die die 25. Stunde tatsächlich in den Dienst Gottes stellten, waren dieselben, die schon bisher genügend Zeit zum Beten gehabt hatten.

So erkannte der himmlische Rat: Das Gebet ist eine Frage der Liebe. Zeit allein bringt kein Beter hervor. Diejenigen, die nicht beten wollen, werden auch mit einem längeren Tag "keine Zeit" zum Beten finden. Zeit haben, genau besehen, immer nur die Liebenden.

Daraufhin wurde beschlossen, Gott zu bitten, die 25. Stunde wieder abzuschaffen und auch die Erinnerung daran aus den Köpfen der Menschen zu löschen. Und so geschah es.

Autor unbekannt



PETRA "prayer"

CD: "BEYOND BELIEF" der Gruppe "Petra"
Text und Musik: Bob Hartmann und John Elefante
Die Übersetzung ist frei übersetzt durch Oliver Vogt

First I want to thank you Lord for being who you are Ich danke Dir Herr, dass du der bist, der du bist
For coming to the rescue of a man who´s drifted for Das Du kamst um uns Sünder zu retten
For calling me to be your son and calling me to serve Das Du mich dein Kind nennst und mich zum Dienst berufen hast
Lord the way You´ve blessed my life is more than I deserve Herr Du hast mein Leben gesegnet, mehr als ich es verdiene
Keep the ones I love so dearly Bewahre die Menschen die ich so sehr liebe
Fill their emptiness while I am gone Sei bei Ihnen und Fülle ihre Leere
And fill the loneliness in me Und Füll die Einsamkeit in mir
Refrain Refrain
This is my prayer Das ist mein Gebet
Lifted to you Ich bete Dich an
Knowing You care even more than I do Weil ich weiß das Du jeden beschützt
This is my prayer Das ist mein Gebet
Lifted in Your name Ich erhebe Deinen Namen
You will be done I humbly pray Voller Ehrfurcht bete ich Dich an
Let me be the evidence of what your grace can do Laß mich ein Zeugnis deiner Herrlichkeit sein
To a generation struggling to find themselves in you Für eine Generation die kämpft sich selbst zu finden
May they come to know the love of God Mögen sie die Liebe Gottes erleben
May their eyes be made to see Mögen ihre Augen sich öffnen
Give me the opportunity to share the truth that sets them free Gib mir die Kraft ihnen die befreiende Botschaft zu sagen
And may unity in all things Mögen wir alle eins sein
Be the banner of your church Ein strahlendes Zeichen deiner Gemeinde
And let the revival´s fire begin to burn Und laß eine Erweckung geschehen
Refrain Refrain
As we face the last and final hours Wenn die letzte Stunde geschlagen hat
Turn a wayward country back to You Werden dich auch die eigensinnigen Völker suchen
And keep us from the evil that devours Und beschütze uns vom Satan
Keep us on the path and lead us through Führe uns auf dem Pfad der Tugend
Keep us in Your light until Your kingdom comes Lass Dein Licht über uns scheinen wenn dein Reich
And our work is done kommt und alles ist getan
This is my prayer Das ist mein Gebet
Lifted to you Ich bete Dich an
Knowing You care so much more than I do Weil ich weiß das Du jeden beschützt
This is my prayer Das ist mein Gebet
In Jesus´ name In Jesu Namen
You will be done I humbly pray Voller Ehrfurcht bete ich dich an
This is my prayer Das ist mein Gebet

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