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„ Die Entscheidung – die Anmeldung zur Reise“

2.Andacht zum Thema Freizeiten und Reisen

Wir haben gestern etwas gehört von der Ausschreibung der Freizeit, mit seinem werbenden Charakter, den schönen Bildern und den ersten Gedanken, die dir dabei durch den Kopf gingen. Nun geht es weiter. Du hast dir das Prospekt angeschaut, durchgeblättert, bist auf andere Angebote gestoßen, die dir natürlich auch beschreiben, wie schön es sein kann z.B. in Schweden, Irland, Frankreich oder im schönen Deutschland.
Vielleicht legst du nun das Heft erst einmal weg. Es war interessant darinnen zu schmökern, mal zu erfahren, wo der CVJM Thüringen so überall hinfährt. Nun beginnt ein Prozess in dir. Du hast etwas erfahren, was zumindest deine Aufmerksamkeit erregt hat. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  1. Die einen sind ganz bewußt auf der Suche. Vielleicht gehörst du zu denen, die gezielt nach einer Urlaubsmöglichkeit gesucht haben. Dann nutzt du sicherlich auch andere Angebote. Schaust mal im Freizeitprogramm des EC nach, oder was der CVJM Bayern zu bieten hat. Auf alle Fälle beginnt ein Entscheidungsprozess. Deine Gehirnzellen arbeiten, denn du hast ja ein Ziel – dein nächster Urlaub.
  2. Bei den anderen ist es noch lange nicht so weit. Sie haben zufällig von dem Angebot gehört, es beiseite gelegt und kommen rein zufällig im Gespräch mit Freunden auf dieses gelesene Angebot zu sprechen. Eine kurze Nachfrage, ein kleiner Gedankenaustausch und plötzlich bewegt sich auch was in deinem Gehirnskasten. Vielleicht hatte jemand nur mal aus Quatsch gesagt: Da fahren wir hin... Auf einmal regt sich was in dir, warum eigentlich nicht?
  3. Bei manchem von euch klingelte auch das Telefon und eine euch bekannte Stimme fragte konkret nach, ob ihr nicht Lust habt auf diese Reise mitzukommen.

Egal wie es kam. Es beginnt ein Entscheidungsprozess.

Ich habe den Eindruck, genauso ist es im Glauben an Jesus Christus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten etwas davon zu erfahren. Es gibt verschiedene Varianten, wie wir darauf reagieren. Wie war es bei dir? Gaben Freunde den Anstoß für dein Christsein ? War es das Elternhaus, die dich immer wieder damit involvierten? Wie kam es dazu, daß du auf das Angebot des Glaubens aufmerksam wurdest?

Eine Entscheidung muß reifen, ob bei unserer Reise oder beim Kauf eines Autos oder bei der Frage, ob ich Christ sein möchte oder nicht. Dieser Prozess geschieht aber unterschiedlich.

Wie war es bei dir?
Hast du erst mal auf dein Konto geschaut und das Angebot weggelegt? Oder hast du erst mal in Erfurt (oder wo anders) im Büro angerufen um dich zu informieren, ob überhaupt noch ein Platz frei ist? Verschiedene Faktoren spielen bei solch einer Entscheidung eine große Rolle.

  1. Die Finanzen – klar, denn 3590,-DM sind kein Pappenstiel (auch wenn es absolut billig ist, muß man das Geld erst mal haben)
  2. Bekomme ich Urlaub in dieser Zeit – oder Schulfrei? Wie ist die Zusammensetzung der Gruppe, passe ich dazu?
  3. Bin ich so fit, daß ich solch eine Tour überhaupt durchhalte?

Fragen über Fragen und was das schlimmste daran ist, auf manche Fragen wirst du im Vorfeld keine Antwort bekommen! Du mußt dich darauf einlassen. Aber die Entscheidung drängt, denn es sind nicht mehr viele Plätze frei. Es gibt nur ein Ja oder nein, wenn du zu lange überlegst, kann es zu spät sein.

Genauso ist es in unserem Leben. Du wirst nicht um diese Entscheidung herumkommen, ob du mit Jesus leben willst oder nicht. Ich nehme an, für die meisten von euch ist diese Entscheidung bereits gefallen. Fakt ist, auch in diesem Prozess wird keiner auf alle Fragen im voraus eine Antwort bekommen. Du mußt dich darauf einlassen und wirst Erfahrungen im Glauben machen. Ich denke, wenn wir Glauben weitergeben, müssen wir auch darauf hinweisen. Jeder von uns trifft unendlich viele Entscheidungen im Leben. Entscheidungen über wichtige Dinge, wie den Beruf, den Ehepartner oder einen Australienurlaub, aber auch Entscheidungen für weniger wichtige Dinge welches T Shirt zu welcher Hose paßt oder welcher Haarschnitt zu meinem Outfit gehört usw. Neben diesen auch so wichtigen Entscheidungen darf man nicht an „der Entscheidung fürs Leben“; ob mit Jesus oder ohne ihn, vorbeigehen. Das ist für dich genauso wichtig wie für deine Freunde, Bekannte oder den Leuten in deinem Umfeld.

Wer das begriffen und verinnerlicht hat, der kann gar nicht anders, als den Auferstanden zu bezeugen. Bei Paulus wird das ganz deutlich, besonders bei seinen Briefen aus der Gefangenschaft oder am Ende der Apostelgeschichte, wo er in Rom ist.

Ich wünsche uns, daß wir bei all den Entscheidungen an diesem Tag und darüber hinaus, die richtigen treffen und die Wichtigste dabei nie aus dem Auge verlieren.

Autor: Friedbert Reinert, CVJM Thüringen.
Er hat eine ganze Andachtsreihe zum Thema Freizeiten oder Urlaubsreisen zur Verfügung gestellt. Hier geht es zur Übersicht.

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