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Landkarten und Reisekarten

9.Andacht zum Thema Freizeiten und Reisen

Kannst du nach Karte Auto fahren? Nicht jedem ist es gegeben, denn auch Karte lesen will gekonnt sein. Es gibt Menschen, die freuen sich zwar an den vielen, bunten Zeichen und Strichen auf so einer Karte aber sie könnten sich nie danach orientieren. Landkarten gibt es bekanntlich in vielen, verschiedenen Ausführungen. Kenner wissen genau, welche Sorte sie für welchen Zweck benötigen. Die herkömmliche Autokarte gibt mir zwar einen groben Überblick über Straßen und Orte, ich kann aber nicht in jedem Fall die Sehenswürdigkeiten darauf erkennen. Eine spezielle Radwanderkarte ist da schon anders. Auf ihr sind die Radwege eingezeichnet, sie ist kleiner vom Maßstab her und zeigt meistens auch diverse sehenswerte Orte an. Bei einer Wasserwanderkarte ist es ähnlich. Nur, daß hier die Straßen auf dem Wasser verlaufen, mit allen Angaben die der Flußlauf so hat, z.B: Tiefen, Wehre, Anlegestellen, Flußgeschwindigkeiten usw.

Auch für unsere Reise waren spezielle Karten erforderlich. Für die Planung waren einfache, von den Reisebüros zusammengestellte Karten ausreichend. Wohl wissend, daß wir uns vor Ort noch genauere zulegen müssen. Die Aufgabe der vielen, unterschiedlichen Karten ist aber durchweg die gleiche. Sie sollen allesamt den Weg zum Ziel uns zeigen. Sie sollen Orientierung sein, wo wir stehen, was sich um uns herum befindet und wo der optimalste oder schönste Weg lang läuft. Das ist nicht immer der Gleiche. Wenn ich mein Autoroutenprogramm starte, dann kann ich wählen zwischen der optimalsten, der schnellsten und der kürzesten Route. Das können 3 total unterschiedliche sein. Ich muß mich dann entscheiden, welchen Weg ich nehme. Damit entscheide ich mich selbst für die Art der Reise. Nun gibt es natürlich auf jeder Landkarte die unterschiedlichsten Wege. Wenn du eine Karte zur Hand nimmst, solltest du als erstes wissen, wo du hin möchtest, was dein Ziel ist.

Weißt du, wo und was dein Lebensziel ist? Darüber hatten wir ja gestern gesprochen. Nun heißt es, dieses Ziel zu erreichen. Wenn du erst mal ein Ziel hast, dann legst du die Grundrichtung fest. Du weißt, ich muß gen Süden, Norden oder wo auch immer hin. Du schaust auf deine Karte und entdeckst eine Vielzahl von Straßen und Wegen. Welcher ist der Richtige?

Da gibt es die sogenannten bequemen Wege. Sie bedeuten ein Leben in Bequemlichkeit, ohne große Anstrengung, suchen sich immer die Strecke ohne große Berge aus. Sie sind aber meißt sehr lang und es ist fraglich, ob du jemals das Ziel erreichst oder ob du nicht unterwegs verstirbst.

Dann gibt es die attraktiven Wege. Da gibt es viel zu erleben, da kannst du Geld ausgeben, überall bunte Hinweisschilder, die anzeigen, was du alles machen kannst. Meistens sind diese Wege nicht ganz billig, denn für all die vielen, schillernden Angebote brauchst du ne menge Knete. Die wiederum muß irgendwo herkommen. Die große Gefahr bei diesen Wegen ist, daß du das Ziel sehr schnell aus den Augen verlierst. Man suggeriert dir ein, du mußt noch dieses und jenes mitnehmen und du merkst gar nicht, wie du immer weiter vom Ziel wegkommst.

Auch Jesus zeigt uns einen Weg. Er selbst ist der Weg, denn er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Das ist radikal. Jesus läßt uns also keine andere Chance das Ziel zum Vater zu erreichen! An dieser Aussage scheiden sich auch die Geister. Viele Religionen haben das gleiche Ziel. Wenn wir die Bibel ernst nehmen, dann wird klar, daß es nur einen Weg dahin gibt. Oder besser noch, jeder der dieses Ziel erreichen möchte muß auf seinem Weg einen Punkt anlaufen, das Kreuz. Nur wenn du diesen Punkt bewußt ansteuert, wirst du auch die notwendigen Infos bekommen, die für den Rest der Strecke notwendig sind. Du kannst also keinen Bogen herum machen und diesen Fixpunkt auslassen. Das ist die Botschaft des Evangeliums, die manchmal etwas hart erscheint, zumal in einer Zeit, wo jeder seinen Weg sich selber sucht. Alles ist erlaubt, alles ist richtig, es gibt keine Tabus mehr. Doch daran wirst du nicht vorbei kommen, wenn du dein ziel erreichen möchtest.

Ich wünsche dir, daß du das nicht vergißt, auch wenn du anderen von deinem Weg erzählst. Der Knackpunkt ist Jesus. Er gibt deinem Leben die Informationen, die du auf dem Rest des Weges brauchst.

Autor: Friedbert Reinert, CVJM Thüringen.
Er hat eine ganze Andachtsreihe zum Thema Freizeiten oder Urlaubsreisen zur Verfügung gestellt. Hier geht es zur Übersicht.

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