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Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre

(Lk. 22,32)

Spiel zum Einstieg:

Ein Gruppenmitglied sitzt auf einem Stuhl mit verbundenen Augen. Die anderen versuchen sich anzuschleichen und Dinge, die unter dem Stuhl befinden weg zu nehmen.

Aussage und Überleitung zum Bibeltext

Im Spiel ist es ja nicht so wild, wenn einem jemand was wegnimmt, auch wenn man sich vielleicht ärgert. Aber manchmal nimmt uns jemand etwas weg, was uns ganz arg wichtig ist.

Die Geschichte zur Jahreslosung

Jesus saß mit seinen Freunden zusammen. Er wusste, bald wird es sehr schwierig. Sie werden kommen und mich gefangen nehmen. Dann wird es auch für meine Freunde schwierig. Jesus schaute Simon Petrus an. Dann sagte er zu ihm: „Simon, Simon, der Feind Gottes, der Satan, will unsere Freundschaft kaputtmachen. Er will euch von mir wegziehen. Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhört. Ich habe gebetet, dass dein Vertrauen zu mir bestehen bleibt. Wenn du dich wieder zu mir wendest, dann stärke deine Brüder.“

„Niemals, werde ich dich verlassen. Ich gehe mit dir ins Gefängnis. Ich werde mit dir leiden. Und wenn es sein muss, dass werde ich mit dir sterben.“ Entgegnete Petrus ihm. Aber Jesus erklärte ihm: „Petrus, glaube mir: Du wirst bestreiten, dass wir Freunde sind. Dreimal wirst du mich verleugnen und dann wird der Hahn krähen. Das wird noch heute Nacht passieren.“

Petrus konnte es nicht glauben. Er liebte Jesus. „Jesus, du bist mein Freund. Wenn ich sterben muss, ich will dich nie verraten. Ich will nie sagen, dass ich dich nicht kenne.“ Auch die anderen Jünger sagten: „Nie wollen wir dich verleugnen.“ Eine ganze Weile redeten sie noch.

Später am Abend gingen Jesus und seine Freunde in den Garten Gethsemane. Jesus bat sie: „Bleibt hier und wartet auf mich. Ich will ein wenig allein sein. Ich will mit Gott reden und beten.“ Einige Zeit waren sie im Garten. Plötzlich kamen Männer. Sie holten Jesus und brachten ihn in die Stadt. Petrus wartete ein wenig. Dann lief er hinter ihnen her. Er hielt so fiel Abstand, dass er gerade noch sehen konnte, wo sie hingingen. Er hatte Angst. Aber Petrus wollte auch wissen: „Was machen sie mit Jesus?“ Jesus wurde verhört. Petrus wartete im Hof. Da kam eine Frau auf ihn zu. „Du bist doch auch einer von den Freunden von Jesus!“ „Ich weiß nicht, wovon du redest“, log Petrus. Wenig später zeigte ein Mann auf Petrus und rief: „Der da, der gehört auch zu dem Jesus von Nazareth. „Nein, das stimmt nicht.“ Sagte Petrus in seiner Angst ganz schnell. Kurz danach kamen einige auf Petrus zu und meinten: „Ja, klar, du bist doch auch einer von den Freunden von Jesus von Nazareth.“ „Nein, ich kenne diesen Jesus gar nicht.“ Da krähte der Hahn.

Sofort musste Petrus an die Worte von Jesus denken. „Du wirst mich dreimal verleugnen und dann kräht der Hahn.“ Petrus lief weg. Er weinte und weinte. Er hatte doch Jesus lieb. Jesus war doch sein Freund. Und er hatte gesagt: Ich kenne diesen Jesus nicht. Petrus schämte sich. Er war verzweifelt und weinte. Was für ein Freund war er?

Sein Freund Jesus aber wurde gekreuzigt und starb für ihn. 3 Tage später stand er von den Toten auf und war wieder lebendig.

Einige Tage später traf Petrus Jesus. Lange redeten die beiden miteinander. Jesus fragte Petrus: „Hast du mich lieb?“ „JA!“, antwortete Petrus erleichtert. Dreimal fragte Jesus und dreimal bejahte Petrus die Frage von Jesus. Jetzt wusste Petrus. Jesus und ich, wir werden immer Freunde sein. Und er erinnerte, dass Jesus gesagt hatte: „Der Feind Gottes will dich von mir wegziehen. Aber ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. (Lk. 22,32)

„Wie gut,“ dachte Petrus, „dass Jesus dafür betet, dass wir Freunde bleiben.

Mögliche Fragen

  • Wer wollte Jesus etwas wegnehmen? Wie reagierte Jesus?

    Auch Jesus ist traurig, wenn der Feind Gottes Jesus seine Freunde wegnehmen würde. Gottes Feind, will uns von Jesus wegziehen, aber Jesus betet dafür, dass er uns nicht wegziehen kann. Das Gebet von Jesus ist so mächtig, dass der Teufel die Freundschaft zwischen uns und Jesus nicht kaputtmachen kann. Das Gebet von Jesus ist wie eine Schutzmauer. Selbst wenn ich mich von ihm entferne, wie der Petrus, weil ich Angst habe, zieht Gott mich letztlich wieder zu sich, dann kann nichts die Freundschaft zerstören. So wie bei Petrus.

  • Was ist wichtig, wenn es mal nicht so klappt und der Gegenspieler Gottes uns schon etwas auf seine Seite gezogen hat?

    Ganz einfach. Lass Dich von Jesus wieder auf seine Seite ziehen. So wie Petrus. Er hat gesagt: „Ja Herr Jesus ich habe Dich (immer noch) lieb!“ Und er hat sich von Jesus helfen lassen, weil er erkannt hat, dass er doch nur ein Versager ohne Jesus ist. Und du darfst dich auf Jesus verlassen, dass er Dir hilft. Mit IHM klappt es, ohne IHN klappt nix.

Mögliches Spiel für Zwischendurch

Tauziehen als Zeichen, dass es mal in die eine, mal in die andere Richtung geht. Die Frage ist, welche Seite gewinnt.

Gebet

„Herr Jesus Christus! Du hast mich so lieb! Danke, dass du gekommen bist, um wegzunehmen, was mich von dir trennt. Danke dass du für meine Schuld am Kreuz gestorben bist, damit wir Freunde sein können. Danke dass du ein Freund bist, auf den ich mich verlassen kann. Ich möchte auch dein Freund sein.
Das Böse, das ich tat, tut mir leid. Bitte vergib mir. Hilf mir, dass ich ein guter Freund werde und dass ich den Mut habe, anderen zu sagen, dass was für ein toller Freund du bist. Danke, dass du immer bei mir bleibst und mir helfen willst. Und danke, dass du für mich betest.
Amen.“

Das war übrigens die Jahreslosung zum Jahr 2005.
Diese Gedanken wurden eingesendet von Caroline H. Einige weitere Gedanken zur Jahreslosung sind hier zu finden.

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