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Plastikfolienrutsche als Wasserrutsche

Plastikfolien-Wasserrutsche
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Programmvorschlag für den Sommer

Im Sommerlager oder für heiße Tage im Juni, Juli ist der Programmpunkt „Wasserrutsche / Plastikfolienrutsche“ ziemlich beliebt. Alles was vorhanden sein muss ist ein geeigneter Hügel, den man hinunterrutschen kann und genügend Wasser zum Bewässern der Rutsche.

Doch es gibt auch Gefahren im Zusammenhang mit der Wasserrutsche, auf die ich hier zum Schluss eingehen möchte, so dass man diese Gefahren minimieren oder komplett eliminieren kann.

Dieses Material wird für die Plastikfolienrutsche benötigt:

  • stabile Plastikfolien oder Planen wie sie für Silos bzw. zur Abdeckung auf Bauernhöfen verwendet wird, Länge ca. 10, 20 oder 30 Meter, ca. 1-2 Meter breit

  • Wasserpumpe zum Bewässern der Folie (Stromkabel, Pumpe, langer Schlauch)

  • ggf. etwas Schmierseife für Speed (je nach Gefälle)

So sollte das Gelände aussehen:

  • Ideal ist ein leichtes Rasengefälle, je stärker das Gefälle, desto schneller und gefährlicher wird die Bahn. Ein Berghang ist hier zu steil, eher ein kleiner Grashügel mit einem Höhenunterschied von 2 Metern auf 20-30 Meter.

  • keine Steine oder scharfkantige Unebenheiten (Hölzer, Erdklumpen, etc.) unter der Folie.

  • ebener Auslauf am Ende der Bahn, ohne weiteres Gefälle

Plastikfolien-Wasserrutsche
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Sicherheitsregeln:

  • Beim Rutschen ist Abstand zu halten,

  • immer nur eine Person rutscht runter,

  • der nächste startet, wenn die Bahn unten im Auslauf verlassen wurde.

  • Niemand kreuzt die Bahn, d.h. es darf nur links oder rechts der Bahn wieder nach oben gelaufen werden.

Diese Gefahren bestehen bei diesem Programmpunkt:

Wie bereits aus den genannten Hinweisen herauszulesen ist, gibt es einige Dinge auf die man achten muss. Steine und Unebenheiten unter der Plastikfolie kann dazu führen, dass man sich beim Rutschen verletzen kann, sozusagen sich den „Hintern aufreißt“.

Ein zu kurzer Auslauf führt dazu, dass man nicht schnell genug zum Stillstand kommt, bzw. die Bahn nicht geschickt verlassen kann und die nachfolgende Person in einen hineinrauscht.

Beim Zurücklaufen, hochlaufen zum Startpunkt darf die Bahn nicht gekreuzt werden um einen Crash zu vermeiden. Derjenige, der rutscht kann nicht abbremsen und denjenigen den es umhaut bricht sich womöglich die Knochen.

Auch das kurz hintereinander Rutschen wird im Auslaufbereich zu einem Problem.

Je steiler die Bahn ist, desto höher die Geschwindigkeiten beim Rutschen und umso höher das Gefahrenpotential für Unfälle (Aufschürfungen, Prellungen, Knochenbrüche, …). Die Bahn muss zuvor von den verantwortlichen Jugendleitern getestet werden. Schmierseife zum Beschleunigen der Rutschgeschwindigkeit lieber weglassen.

Plastikfolien-Wasserrutsche
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Hört sich alles vielleicht viel gefährlicher an, wie es ist. Aber ich erhielt auch schon Zuschriften, wo es Verletzungen gab und die Folien-Wasserrutsche als viel zu gefährlich für Kids angesehen wird.

Ich denke jeder muss selbst ausprobieren, sehen und entscheiden, ob die Rutsche an dem vorhandenen Ort zu gefährlich ist. Denn es kommt immer auf die Gegebenheiten an, wie diszipliniert gerutscht wird und wie verantwortungsbewusst und vorrausschauend die Jugendleiter(innen) hier die Aufsicht führen und ggf. eingreifen.

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