Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2000 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Entspannungsspiele bringen Ruhe und Entspannung. Viele Kinder heute haben Stress, sind unkonzentriert und lassen sich leicht ablenken. Auch in der Gruppenarbeit können Entspannungsspiele dazu beitragen, dass die Kinder zur Ruhe kommen, gerade wenn zuvor lebhaftere Spiele durchgeführt wurden.
Alle Mitspieler ziehen Schuhe und Strümpfe aus und schließen die Augen. Der Gruppenleiter erzählt nun: „Stelle Dir vor Du beginnst langsam zu gehen. Deine Füße tasten sich vorwärts. Du spürst hohes Gras.... Jetzt kommst Du auf einen steinigen Schotterweg. Die Steine pieksen.... Du verlässt den Weg und kommst auf matschigen Waldboden, welcher hin und wieder auch einige weiche Moosfelder hat. Nach einer längeren Wanderung spürst Du warmen Sandboden...“
Alle Mitspieler sitzen nicht zu dicht im Kreis. Der Spielleiter macht die Bewegungen einer Pflanze während den Jahreszeiten vor. Winter: die Pflanze sitzt klein, schwach und zusammengekauert auf dem Boden. Frühling: durch die stärker werdenden Sonnenstrahlen erwachen die Pflanzen langsam zu Leben und erheben sich langsam. Sommer: Durch die warme Sonne entfalten die Pflanzen langsam ihre Arme, die Blumen öffnen ihre Blüten und stehen aufrecht. Herbst: Die Sonnenstrahlen werden weniger. Die Pflanzen beginnen langsam wieder in sich zusammenzusinken. Auch fallen die Blüten und Blätter langsam ab. Winter: die Pflanze sitzt klein, schwach und zusammengekauert auf dem Boden.
Immer 2 Kinder bilden ein Spielpaar. Zunächst legt sich ein Kind auf den Bauch. Das andere Kind kniet daneben und macht mit den Händen auf dem Rücken des liegenden Kindes verschiedene Wettersituationen. Sonnenschein, Regen, leichter Nieselregen bis starker Schlagregen und Hagel, Schnee, Gewitter, Sturm und zwischendurch wieder Sonnenschein wechseln sich ab.
Nach einiger Zeit werden die Rollen getauscht. In der Auswertungsrunde wird darüber gesprochen, wie jeder das wechselhafte Wetter empfunden hat und wie „einfühlsam“ der Partner umgegangen ist.
Jedes Kind stellt sich vor es sei ein Luftballon, welcher sich langsam aufbläst (aus zusammengekauerter Haltung langsam aufstehen), bei jedem Atemzug immer größer und größer wird (langsam die Hände ausbreiten und auch die Füße strecken) bis er letztendlich mit einem lauten Knall platzt (hinfallen und am Boden liegen bleiben).
Jedes Kind stellt eine Blume dar. Des Nachts schlafen die Blumen (die Kinder liegen zusammengekauert auf dem Boden). Sobald die Sonne langsam ihre warmen Strahlen am Morgen schickt erwachen auch die Blumen und öffnen langsam ihre Blütenblätter (die Kinder blinzeln noch etwas verschlafen, recken und strecken sich, stehen langsam auf und öffnen ihre Arme). Tagsüber freuen sich die Blumen über die freundlichen Bienen und den Spaziergängern, die ihre Freude an den schönen Blumenblättern haben (die Kinder vollführen einen schönen Freudentanz). Gegen Abend und wenn die Sonne langsam wieder untergeht legen sich auch die Blumen langsam wieder schlafen und schließen ihre Knospen.
Alle Kinder stellen sich im Raum auf. Die Füße bleiben fest am Boden stehen und jedes Kind stellt sich vor er sei ein Baum, welcher sich langsam im Wind hin und her bewegt. Die Bewegungen werden stärker und wilder bei aufkommendem Sturm. Jedes Kind versucht die Bewegungen so heftig wie möglich zu machen, sollte aber immer mit den Füßen fest und unbeweglich am Boden stehen bleiben. Langsam lässt der Wind wieder nach und der Baum kommt wieder zur Ruhe.
Immer 2 Kinder bilden ein Paar, oder aber die Gruppe wird in 2 Hälften geteilt und es wird rotierend durchgewechselt. Zunächst legt sich die eine Hälfte auf den Boden, neben jedem Mitspieler kniet ein anderer. Der liegende darf sich eine schöne Berührung wünschen (Rücken massieren, Nacken streicheln, ...), die der Partner jeweils ausführt. Anschließend wird durchgewechselt bis jedes Gruppenmitglied sich von jeweils den anderen Gruppenmitgliedern etwas schönes gewünscht hat. Abschließend wird darüber gesprochen was jeder empfunden hat und wie einfühlsam der jeweils ausführende Partner den Wunsch umsetzte.
Immer 2 Kinder bilden ein Paar. Zunächst setzt sich ein Kind im Schneidersitz hin und legt die Hände geöffnet nach oben auf die Schenkel. Das 2 Kind legt sich flach mit dem Kopf nach oben schauend und den Kopf in den Schoss des Partners legend hin. Beide schließen die Augen und verweilen in dieser Haltung. Nach einiger Zeit wird die rolle gewechselt. Abschließend wird darüber gesprochen was jeder empfunden hat, welche Gedanken in einem hochkamen (Geborgenheit, Angst, Unsicherheit, Beschützt sein, ...).
Mehrere Mitspieler knien nebeneinander auf dem Boden. Ein Mitspieler legt sich mit dem Rücken quer über die Rücken der anderen Mitspieler und schließt die Augen. Die Mitspieler schaukeln nun das „Boot“ langsam hin und her. Die Bewegungen können auch mal heftiger werden, falls ein kleiner Sturm aufkommt. Das Boot sollte jedoch sicher im Wasser liegen, was eine gewisse Koordination der „Wasserspieler“ abverlangt.
Alle Mitspieler krabbeln mit geschlossenen Augen durch den Raum. Es kommt dabei darauf an, dass man langsam und möglichst berührungsfrei krabbelt.
Alle legen sich im Kreis hin, wobei jeweils der Kopf auf dem Bauch des anderen liegt. Mit den Ohren hört nun jeder auf die Bauchgeräusche des anderen. Für dieses Spiel ist Stille notwenig.
Alle Spieler liegen draußen im Gras und hören allen Geräuschen zu. Wenn einer hört, dass ein Mitspieler ein Geräusch gemacht hat, muss er erraten welcher. Es darf in unregelmäßigen Abständen Geräusche machen, nur nicht alle gleichzeitig.
Die Kids gehen in Paaren zusammen, einer liegt zuerst auf dem Bauch. Der andere rollt mit einem Tennisball (oder wenn vorhanden Noppenball) den Körper des am Boden liegenden ab. Am Rücken liegend kann dann die Vorderseite des Körpers abgerollt werden, aber aufpassen, viele Kinder sind im Bauchbereich sehr kitzlig, daher in Bauchlage anfangen.
Ein Beitrag von Marlies.
Die Mitspieler stellen sich alle quer in einen Kreis dann setzt sich jeder auf die Knie der hinteren Person. Anschließend massiert man den Rücken des Vordermannes
Alle liegen auf dem Rücken und schauen in die Wolken. Jeder sagt was er sieht. Alle werden bestimmt viele verschiedene Ideen haben.
Jedes Kind bekommt einen Zettel auf den Rücken geklebt und einen Stift in die Hand.
Die Zettel sind schon vorbereitet. Auf jeden Zettel steht: „An ... (Name des Kindes) mag ich: …...“
Nun wird langsame Musik angemacht und die Kinder gehen im Raum herum und schreiben bei den anderen Kindern eine Eigenschaft auf, die sie gerne mögen. Am Ende darf jedes Kind seinen Zettel anschauen und mitnehmen
Eine Geschichte, die Kinder und Jugendliche in eine Traumwelt versetzt.
Sie kann alle möglichen Themen haben, beispielsweise die Vergangenheit die man mit der Gruppe erlebt hat, die Vorbereitung auf ein großes Ereignis, Natur, die 4 Jahreszeiten...
Im Hintergrund sollte man aufs Thema bezogene Meditationsmusik laufen lassen und den Text mit sanfter Stimme leise sprechen.
Die Teilnehmer liegen auf Decken oder Isomatten auf dem Boden und flach auf dem Rücken.
Sie atmen gleichmäßig und ruhig.
Erst dann fängt man an, die Geschichte vorzulesen oder zu erzählen. Dazu gibt es unter dem Stichwort "Phantasiereisen" viele Vorschläge im Internet!
Ein Beitrag von Felicia S.
Jedes Kind erhält ein kleines Stück Schokolade, zuerst wird die Schokolade nur angeschaut welche Farbe, sanfter Glanz vielleicht ein Muster etc. dann gerochen, dann mit der Zungenspitze angeleckt, dann ein kleines Stückchen abbeißen und im Mund Schmelzen, den Geschmack überall hin verteilen und auf Geschmack und Gefühl im Mund achten. Sich vielleicht vorstellen es handelt sich um Zauberschokolade bei der man mit jedem Bissen ruhiger wird und gute Laune bekommt und so ganz langsam in gemütlicher Position und ganz leise (evtl. Entspannungsmusik) die Schokolade genießen und sich verwöhnen.
Ein Beitrag von Sigrid S.
Einer stellt sich auf ein Tisch alle anderen legen sich hin. Der auf dem Tisch tut so als würde er ein Ballon aufpusten.
Die Anderen stehen langsam auf und zum Schluss stehen sie auch auf den Tischen. Der Ballon-Aufpuster lässt dann den Ballon los und alle fallen auf dem Boden, ganz flach.
Eine Zusendung von Björn
Sehr gut zum schlafen gehen geeignet! Man legt das Kind auf dem Bauch ins Bett und erzählt ihm eine Geschichte, die man mit verschiedensten Formen der Rückenmassage verbindet. So zum Beispiel dem Belegen eines Pizzateigs: Der Rücken des Kindes ist der Pizzateig, den man natürlich erstmal ordentlich durchkneten muss. Danach wird darauf die "Tomtatensauce verstrichen" (mit flacher Hand durcheinander über den Rücken streichen) und die Pizza anschließend mit verschiedenen Zutaten belegt (seid kreativ!). Anschließend wird noch der Käse darauf gestreut (mit den Fingerspitzen sanft auf dem Rücken pochen). Eine andere Möglichkeit ist die Geschichte vom Nilpferd, welches erst in den Dschungel stampft, wo es eine Schlammkuhle findet, der es nicht widerstehen kann. Es suhlt sich darin und schüttelt sich und stampft danach triefend zu seiner Mutter nach Hause. Die ist erst gar nicht angetan vom schmutzigen Kind, wäscht und schrubbt es dann dennoch liebevoll und trocknet es abschließend mit einem großen Handtuch ab, in dass es das Nilpferdkind dann kuschelig einwickelt (Bettdecke).
Ein Beitrag von Friedrich
Für 2 Personen. Ein Kind liegt mit dem Bauch auf dem Boden, ein zweites macht den Pizzabäcker: Erst (vorsichtig) Teig kneten, dann ausrollen, mit diversen Sachen belegen = eine schöne Massage kommt dabei heraus. Später kann dann getauscht werden. In der Regel genießen die Kinder diese Massage sehr, dieses Spiel kann mit Kindern jeden Alters gemacht werden.
Ein Beitrag von Judith von den Gemeindezwergen Breklum
Wir suchen draußen schöne glatte kinderhandgroße Steine, waschen sie und legen sie für zehn Minuten in den Backofen bei 160 grad. die Steine sind nun lauwarm und wir cremen sie mit einer Handcreme ein. Paarweise kann man sich nun mit den Steinen über die Arme und Beine oder sogar über Rücken und Nacken gegenseitig massieren.
Ich finde es total entspannend und meine Kinder auch, die preiswerte Variante von einer hot Stone.
Ein Beitrag von Manu H.
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