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Vertrauensspiele - Spiele zum Thema Vertrauen

Welches Vertrauen besteht innerhalb der Gruppe zueinander? Kann ich mich auf die anderen verlassen? Vertrauen ist sehr wichtig - von daher hier ein paar Ideen für einen Abend zum Thema "Vertrauen". Eine passende Ergänzung als Andacht oder für ein Gespräch wäre ggf. hier zu finden: "Freunde, Freundschaft und Vertrauen"

  1. Tragende Hände

    Die Gruppe bildet ein Spalier und jeder hält sich jeweils mit den Händen am gegenüberstehenden Gruppenmitglied fest. Ein Freiwilliger legt sich nun auf diese haltenden Hände. Die Gruppe versucht nun den Freiwilligen hochzuheben, abzusenken, zu schütteln, hin und her zu rollen, hin oder her zu schaukeln, oder ähnlich einem Förderband auch mal vorwärts, mal rückwärts wandern zu lassen.

    Ziel des Spiels: Der Freiwillige soll spüren, dass er absolut gehalten wird und sicher ist.

  2. Natur blind erleben und ertasten

    Jeweils 2 Personen bilden ein Paar. Einer Person werden die Augen verbunden. Die andere Person führt diese Person durch einen kleinen Wald zu einem bestimmten Baum. Die blinde Person kann nun diesen Baum ertasten und wird wieder zurückgeführt. Anschließend darf die Person ihren Baum wieder suchen.

    Ziel des Spiels: Der Blinde darf sich auf die Führung des Partners verlassen.

  3. Natur blind erleben

    Wie zuvor - jedoch anstatt sich am Partner zu orientieren - läuft jeder Blinde an einem durch das Gelände gespannte Seil entlang.

    Ziel des Spiels: das Seil als Symbol des sicher geführt Werdens und gleichzeitig mit allen Sinnen auf den Weg achten.

  4. Seitenwechsel

    Die Gruppe steht in einem Kreis. Nun wechselt jeder seine Seite und geht zur gegenüberliegenden Seite ohne sich zu berühren.

    Variante: das selbe auch mit geschlossenen Augen.

    Ziel: aufeinander acht geben und Rücksichtnahme lernen

  5. Zick-Zack-Kreis

    Alle stehen im Kreis und halten sich fest an den Händen. Jeder zweite lässt sich einmal nach hinten fallen während die anderen sich nach vorne fallen lassen. Anschließend umgekehrt. Die Füsse bleiben unbewegt.

    Ziel: Vertrauen, dass die Abstimmung funktioniert

  6. Verletztentransporte

    Zwei Personen halten sich mit beiden Händen fest. Darauf setzt sich eine dritte Person, die nun über einen Hindernisparkour oder eine Wegstrecke von ca. 500 Metern getragen werden muss.

    Ziel: einer für alle - alle für einen auch wenn schwierige Wege zurückzulegen sind. Keiner wird im Stich gelassen.

  7. Auf einem Bein

    Es wird ein kleiner Kreis eingezeichnet. Alle stehen nun nur mit einem Fuss im Kreis und halten sich gegenseitig fest, während der Oberkörper nach hinten lehnt.

    Ziel: die Gruppe als ausgeglichene Einheit -einer hält den anderen und nur durch das Gleichgewicht wird die Gruppe gehalten.

  8. Minenfelder

    Einem Partner werden die Augen verbunden. Dieser muss durch ein "Minenfeld" laufen. Als Minen dienen irgendwelche Gegenstände die in einem Spielfeld verstreut liegen. Der andere Partner gibt Anweisungen wie zu laufen ist. Wird eine Mine berührt ist man aus dem Spiel.

    Ziel: gute Kommunikation ist wichtig !

  9. Katz und Maus

    Eine Person ist die Maus, die andere die Katze. Beide bekommen die Augen verbunden. Die Katze hat einen "Trainer", die Maus hatte einen "Trainer". Aufgabe ist es nun, dass die Maus rechtzeitig ihr Mauseloch findet bevor die Katze sie schnappt. Als Spielfeld dient eine markierte Fläche. die Trainer dürfen nicht reden, sondern geben ihre Anweisungen nur per Fingerschnippen oder in die Hände klatschen. Die Anweisungen können zuvor vereinbart werden (Gehen, Stopp, Rechts, Links - 1x,2x schnippen oder klatschen)

    Ziel: blindes Vertrauen in gefährlichen Situationen

  10. Fallen lassen

    Ein Mitspieler lässt sich nach hinten fallen und wird von einem anderen Mitspieler aufgefangen. Alternativ: ein Mitspieler in der Mitte eines Kreises von ca. 150 cm lässt sich in eine Richtung fallen und wird von den anderen Gruppenmitgliedern aufgefangen und wie ein Kreisel oder Pendel in eine neue Richtung "geschubbst", "weiterbewegt".

    Ziel: Vertrauen, Rücksichtnahme und sanfte Behandlung der Gruppenmitglieder

  11. Blindenführung

    Einem Freiwilligen werden die Augen verbunden und er bekommt vier lange Schnüre umgebunden, die jeweils von einem Mitspieler gehoben werden. Die Mitspieler versuchen nun durch entsprechendes Ziehen den Blinden durch einen Hindernissparcour zu führen, ohne dass dieser die Markierungen im Parkour verlässt. Bei dem Spiel darf nicht gesprochen werden.

  1. Tunnelsprint (Vertrauenslauf)

    Die Gruppe stellt sich zu einem Spalier auf. Nun strecken alle die Arme aus, so dass sich die Fingerspitzen gerade noch mit dem Gegenüber berühren. Jetzt sprintet ein Freiwilliger durch die gebildete Spaliergasse. Das Besondere: die beiden Reihen strecken ihre Hände aus und ziehen die Hände erst kurz bevor der Läufer kommt nach oben weg (wie eine Laolawelle). Danach kommt eine andere Person dran. Der Runner sollte sich nicht bücken und so schnell wie möglich laufen. Der Ernst des Spieles sollte vorher klar gemacht werden.
    Ziel: man lernt sich zu vertrauen! (Eine Zusendung von Rebecca)

  2. Blind geführt mit wenig bzw. bis gar keiner Berührung

    In 2er-Gruppen zusammenfinden.

    • Eine Person ist die Führende die andere wird geführt und hat die Augen zu oder verbunden. Beide berühren sich nur mit allen zehn Fingerspitzen. Nun übernimmt der Führende das Kommando und führt die andere Person durch den Raum. Wie er das macht bleibt ihm überlassen.
    • Nach dem dies gut geklappt hat und beide sich sicher genug fühlen sollten sie alle Finger bis auf einen Ringerfinger oder so losgelassen werden und dann durch den Raum geführt werden.
    • Der Führende erfindet ein nicht zu verwechselndes Geräusch und der Geführte soll es sich im Laufe des Geführt-Werdens einprägen.
    • Nun sollten alle Finger von einander gelöst werden. Und der Geführte soll sich mit dem Geräusch durch den Raum führen lassen.
    • Mit der Zeit kann der Führende das Geräusch weniger oft und leise machen.
    • Anschließend wird gewechselt.
    • Danach sollten die Paare sich gegenseitig austauschen. Wie sie sich dabei gefühlt haben, was war gut was sollte man nächstes Mal besser machen, worauf achten?

    Zugesendet von Elisabeth S.

  3. Blindenparcours

    Die Gruppe wird in Zweier-Teams aufgeteilt. Einem von jedem Team werden die Augen verbunden und wird von dem Anderen durch leichtes Klopfen auf die Schultern durch einen Parcours geführt. Es sollte nicht gesprochen werden.

    Ziel: Lernen Anderen und sich Selbst zu vertrauen, auch in Situationen in denen man nicht klar bzw. gar Nichts sehen kann.
    Zugesendet von Katharina K.

  4. Waldlauf

    Man führt eine kleine Gruppe irgendwo in einen Wald, verbindet ihnen dort die Augen und verteilt sie ein wenig zwischen den Bäumen. Am Anfang darf noch nicht geredet werden. Nun müssen die anderen mit verbundenen Augen sich gegenseitig wieder finden und zum Ausgangspunkt zurückfinden, indem man eine Kette bildet, bei dem sich jeder an den Händen hält und man sich eben gegenseitig fest vertraut. Das Spiel macht echt Spaß und stärkt das Vertrauen der Gruppe.
    Zugesendet von Caro

  5. Aufeinander hören

    Die Gruppe setzt sich in einen Kreis, schließt die Augen und ist ganz still. Dann beginnt jemand und nennt die Zahl 1. Darauf sagt ein weiterer „2“, usw. Ziel des Spiels ist es so weit wie möglich zu zählen ohne dass zwei Leute eine Zahl gleichzeitig sagen. Geschieht das jedoch (was am Anfang sicherlich garantiert ist), muss bei 1 wieder begonnen werden. Es darf auch immer nur eine Zahl von jemandem genannt werden, dann ist der Nächste dran. Bis 20 zu kommen ist bei einer etwas größeren Gruppe eine ganz schöne Leistung, da man gut auf einander hören muss und nicht einfach "drauf loszählen" kann!
    Zugesendet von Olivia

  6. Stilles Wieder finden

    Alle Mitspieler werden an verschiedene Plätze auf einer großen freien Wiese geführt und bekommen die Augen verbunden. Ohne zu reden sollen sie sich nun blind wieder finden. (Laute wie z.B. pfeifen sind erlaubt)
    Zugesendet von Maria F.

  7. Kollektive Ohnmacht

    Zur Vorbereitung auf dieses Spiel bilden sich kurzfristig fünf Untergruppen, denen die Zahlen 1-5 zugeordnet werden. Dann lösen sich die Gruppen wieder auf und alle Spieler wandern zur Musik im Raum herum. Sobald die Musik stoppt, ruft die Spielleitung laut eine der Zahlen von 1-5 aus. Alle Mitglieder dieser Untergruppe haben dann die Aufgabe, einen lauten Schrei oder ein sonstiges Zeichen der Ohnmacht auszustoßen, sich steif zu machen und – sobald das Herannahen helfender Hände in Sich ist – sich mit möglichst angespanntem Körper fallen zu lassen. Für alle anderen Spieler ist der Musikstopp das Zeichen sich blitzschnell umzusehen, wo Hilfe benötigt wird, und die Ohnmächtigen dann sicher aufzufangen.
    Zugesendet von unbekannt


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