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Colour your Emotions
Gefühle und Emotionen

Tausche Ideen gegen Spielebuch

Dieses Material wurde von Jugend für Christus Deutschland Rock Solid Club zur Verfügung gestellt. Rock Solid Club ist ein Platz, wo Teens etwas erleben, was sie nirgendwo sonst erfahren. Es sind verrückte Spiele und Aktionen, es sind Diskussionsgruppen, es sind Bibelarbeiten ...

Abend der Gefühle

Dieser Abend will auf die Gefühle, die die Kids erleben, aufmerksam machen und helfen diese unter Kontrolle zu halten.


Crowdbreaker ... Schnell am Drücker
Spiel 1 Verrückte Staffel
Info Emotional
Spiel 2.......Die Raus Familie
GO Restaurant-Sketch
Chat Gefühle
Background Der Schlüssel | Gefühl's TÜV
Let’s Do it Praxis
Spiel 3 Pokerface
Input Blumen
Crunch Zitronen
Anhang: Arbeitsblatt

Crowdbreaker... Schnell am Drücker

Ziel: Zwei Mannschaften versuchen, durch Händedruck ein Signal einer Münze weiterzugeben.

Dauer: 5 min
Material:Pfeife, Stuhl, Münze
Vorbereitung:
Teile in zwei gleich große Teams auf. Sie sollten sich in zwei parallelen Reihen gegenüber stehen und sich an den Händen halten. Am Ende der Reihen stellst Du einen Stuhl mit der Pfeife darauf auf.

Spiel:
Stell Dich an den Anfang der Reihe, möglichst weit vom Stuhl entfernt. Du wirfst eine Münze und zeigst sie nur den beiden Ersten der Reihen (allen anderen drehst Du den Rücken zu). Bei "Kopf" wird ein Drucksignal von den Ersten los geschickt, das schließlich beim Letzten der Reihe ankommt, der die Pfeife nehmen und hinein blasen muss. Wer zuerst pustet, bekommt den Punkt. Wenn allerdings ein Signal auf "Zahl" los geschickt wird, bedeutet der Pfiff einen Minuspunkt. Auch "Fehldrücker" werden so behandelt (wenn die Münze gar nicht geworfen wurde). Nach jedem "Kopf"-Wurf wechselt der Reihenerste ans Ende der Schlange. Zum Abschluss setzen sich alle, der Sieger wird verkündet und Du heißt alle Willkommen.

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SPIEL 1...Verrückte Staffel

Ziel: Teams versuchen als erstes, alle Aufgaben zu erfüllen.

Dauer: 5 min
Material: Taschen, Zettel mit Anweisungen

Vorbereitung:
Teile in mehrere kleine Teams auf . Bereite die folgende Liste mit Anweisungen vor, jede davon auf einem eigenen Zettel, für jedes Team eine identische Ausführung:

  • Laufe um dein Team herum, während du wie ein Fußballer nach einem Tor jubelst!
  • Suche dir einen Spieler des anderen Geschlechts, knie vor diesem nieder und frage: "Liebling, willst du mich heiraten?"
  • Ein Verrückter droht damit, dich zu erschießen. Fall auf die Knie und winsle um Gnade!
  • Stell dich auf einen Tisch und rufe so laut du kannst: "Ich bin so wütend, ich könnte jemanden umbringen!"
  • Bringe dein gesamtes Team dazu, so laut wie möglich zu lachen!
  • Schleiche dich an jemanden aus einem anderen Team heran und brülle ihm etwas ins Ohr, dass er zusammenzuckt!
  • Rufe laut: "Das ist nicht fair!" und brich in Tränen aus!
  • Stell dich mit "versteinertem" Gesicht auf einen Stuhl vor dein Team und verziehe eine Minute lang keine Mine!
  • Singe deinem Team die erste Strophe eines bekannten Liebesliedes!
  • Roll dich auf dem Boden zusammen und sage: "Ich halte das nicht mehr aus!"

Lege jedes Aufgaben-Set in eine andere Tasche und weise jedem Team eine andere Tasche zu. Die Teams setzen sich im Kreis hin, die Taschen befinden sich in der Mitte des Kreises.

Spiel:
Ein Spieler nach dem anderen läuft für seine Gruppe zu seiner Tasche, holt einen Zettel heraus und läuft wieder zurück zu seinem Team. Dort lesen sie die Aufgabe und führen sie aus. Ein Leiter in jedem Team sollte auf die Ausführung achten (wenn ein Spieler sich nicht traut, kann ein anderer einspringen). Wenn die Aufgabe erfüllt wurde, läuft der nächste Spieler des Teams los und holt seine Aufgabe aus der Tasche. Wer als erstes alle Aufgaben erfüllt hat, ist der Sieger.


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Info... Gefühlsmäßig

Ziel: Einzelne müssen die Gefühle erraten, die die anderen vormachen.

Dauer: 5 min
Material: keines

Spiel:
Wähle 3 Freiwillige aus, die mit einem Leiter vor die Tür gehen. Die übrigen wählen je ein Gefühl aus, das sie gut nachmachen können (verliebt, glücklich, ängstlich, gelangweilt, traurig...). Wenn der Freiwillige wieder herein gelassen wird, gibst Du eine Alltagssituation vor, in der die Leute ihr Gefühl zum Ausdruck bringen sollen (z.B. Zähneputzen, ein Ei braten, zur Schule gehen...). Der Freiwillige darf sich je Tätigkeit 2-3 Spieler aussuchen. Während der Freiwillige das Gefühl errät, stoppst du die Zeit. Wer die Gefühle in der kürzesten Zeit rät, ist der Gewinner.


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SPIEL 2...Die Raus Familie

Ziel: Ein "Crowdbreaker" mit eingebauter Dusche!

Dauer: 5-10 min
Material: Eimer Wasser, Tasse, Handtuch

Vorbereitung:
Schicke die ganze Gruppe mit einem Leiter zusammen vor die Tür. Während sie draußen sind, stellen sich vorne drei Leiter in einer Reihe mit den Händen hinter dem Rücken auf. Der erste sollte männlich, der zweite weiblich sein. Beim dritten ist es egal. Dieser hält eine Tasse Wasser hinter dem Rücken versteckt, die er aus dem Eimer nachfüllt, der außer Sicht bleiben sollte.

Spiel:
Dieses Spiel verursacht das Gefühl Wut oder Verärgerung! Hole einen nach dem anderen von draußen herein und sage: "Ich möchte dir Familie Raus vorstellen: Das ist Herr Raus (der erste Leiter lächelt und gibt die rechte Hand)! Das ist Frau Raus ( sie tut es genauso)! Und das ist ihre Tochter/ihr Sohn Lass es Raus! (und schüttet dem Freiwilligen das Wasser ins Gesicht)"

Gib dem Opfer das Handtuch zum Abtrocknen. Danach soll es sich hinsetzen und ruhig sein, während das nächste Opfer herein kommt. Die Familie muss sich wieder vorbereiten, dann wird die Tür wieder geöffnet. Das ganze läuft so weiter, bis die gesamte Gruppe nass geworden ist.


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Go... Der Restaurant-Sketch


Dauer: 10 min
Material: Requisiten-Tisch, Stoff, Speisekarte, Stuhl, Mütze, Pistole, Kostüme

Aktion:
Diesen Sketch sollten vier Leiter oder Gastspieler aus deiner Gemeinde spielen (siehe Text für Sketch am Seitenende). Zur Einleitung kannst Du sagen, dass es das Thema "Gefühle - wie gehe ich damit um oder wie gehe ich damit nicht um"; einleiten soll.

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Chat... Gefühle



Dauer: 5-10 min
Material: Arbeitsblatt Gefühle, Stifte

Aktion:
Jeder bekommt ein Blatt und einen Stift. In kleinen Gruppen soll das Blatt mit Leitern besprochen und ausgefüllt werden. Auf der linken Seite soll angekreuzt werden, wie oft sie die einzelnen Gefühle erleben. Auf der rechten Seite soll aufgeschrieben werden, welche Situationen diese Gefühle hervorrufen (z.B. zornig - Ungerechtigkeit, Brüder/Schwestern...).

Die Gruppenleiter können die folgenden Fragen zur Bearbeitung der Blätter benutzen:

  • Welches Gefühl fühlst du am häufigsten/am seltensten?
  • Welches Gefühl würdest du gerne öfter/seltener haben?
  • Hast du die Gefühle immer unter Kontrolle? Wann nicht?

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Background... Gefühls-TÜV

Ziel: Drei Prinzipien aufzeigen, die helfen sollen, die Gefühle unter Kontrolle zu halten.

Dauer: 5 min
Material: Tafel/OHP und Stift, Bilder aus Zeitungen und Zeitschriften, die Menschen mit unterschiedlichen Gefühlen zeigen (z.B. ein Sportler jubelt, einsame Menschen, Sorgenfalte...).

Ablauf:
Zu Beginn solltest du über das Diskutier-Papier und den Sketch dazu kommen, dass Gefühle natürliche Dinge sind, die für sich genommen nicht schlecht sind. Allerdings können sie außer Kontrolle geraten (z.B. Zorn, Zuneigung). Viele Leute in ihrem Alter sind wie Jojos. Die Gefühle gehen die ganze Zeit rauf und runter.

Schreibe nun die Buchstaben T Ü V untereinander auf die Tafel/die Folie. Dieses Wort soll eine Eselsbrücke sein, die helfen kann, die Gefühle unter Kontrolle zu bringen.

Während du auf die einzelnen Buchstaben eingehst, schreibst du das entsprechende Wort dahinter.

Ü - Überlegen,
der erste Schritt dahin, seine Gefühle zu verstehen. Was fühle ich da gerade? Wir können die Gefühle nicht vermeiden - sie kommen einfach, ob wir es nun wollen oder nicht. Es ist wichtig, sie nicht zu ignorieren, sondern herauszufinden, was man da gerade fühlt. Das bezieht sich besonders auf "negative" Gefühle. Man kann sich richtig über etwas aufregen oder über etwas sauer sein. Es mag schwer sein, mit jemandem über seine Gefühle zu reden, aber, um damit umgehen zu können, muss man sich selbst gegenüber ehrlich sein und verstehen, was man eigentlich fühlt. Mit Hilfe der Bilder kann man sich nun darüber klar werden, wie sich manche Gefühle äußern. Du kannst auch fragen, was die einzelnen im Moment fühlen (ohne zu fragen warum - das kommt später).

V - Verstehen,
wenn wir erst begriffen haben, was wir fühlen, ist der nächste Schritt, heraus zu bekommen warum. Was verursacht das Gefühl? Gründe können Beziehungen oder Erlebnisse sein. Halte die Bilder noch einmal hoch, und frage, was die Gefühle dieser Menschen verursacht haben könnte. Es kann an dieser Stelle auch auf die Erzählungen aus dem ersten Schritt zurückgegriffen werden. Das Diskutier-Papier bietet auch einige Punkte aus der rechten Spalte.

T - Tu was,
wenn wir wissen, was wir fühlen und warum, ist der letzte Schritt der, dass man richtig reagiert. Das Beste ist hier, etwas zu tun, was die Ursache, die Situation oder die Beziehung, ändert, wenn daran etwas falsch ist. Manchmal sind unsere Gefühle auch durch etwas verursacht, das wir nicht ändern können ( z.B. Verlust eines Freundes oder Familienmitgliedes). Dann ist es das beste, mit jemandem über seine Gefühle zu reden. Am besten jemand, dem man vertraut (aber auch mit Gott). Ein paar Beispiele sollten dieses verdeutlichen (aus den bereits bekannten Erlebnissen und Bildern).


Erkläre, dass man so zu einem neuen Anfang kommt (auf der Tafel/Folie schreibst du nun "Tu Was" neben den ersten Buchstaben). Das ist der Gefühls-TÜV, der jedem etwas helfen kann. Die nun folgenden Beispiele sollen die eben gehörten Schritte vertiefen.

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Let’s Do it... Praxis



Dauer: 5 min
Material: keines

Aktion:
Die jungen Leute entscheiden selbst, wie man sich in bestimmten Gefühlssituationen am besten verhält. Dieser Teil sollte direkt auf den Background folgen und möglichst kurz gehalten werden. In Kleingruppen sollen sie mit einigen oder allen folgenden Situationen konfrontiert werden und daraufhin entscheiden, was sie fühlen würden und wie sie reagieren sollten.

  • Dein bester Freund ist in einen Unfall verwickelt worden und ist so schwer verletzt, dass er nur eine 50%ige Überlebenschance hat.
  • Deine Eltern lassen sich scheiden
  • An der Schule wirst du tyrannisiert
  • Jemand, den du sehr gern magst will ein Date mit Dir
  • Deine Eltern lassen dich nicht auf eine Party gehen, auf die du dich schon seit Wochen freust
  • Du bekommst eine SMS auf dein Handy die sagt, das dein Freund/Freundin gerade mit einem anderen rumknutscht.
  • Du hast deinem kleinen Bruder versprochen mit ihm zu spielen als plötzlich deine Freunde auftauchen und dich zu einem Konzert abholen wollen.
  • In den Nachrichten siehst Du einen Bericht über ein Erdbeben in Peru, es gab tausende von Toten.

In jedem Fall sollten die Leiter die Gefühle, die beschrieben werden ernst nehmen und akzeptieren. Es ist nicht falsch, z. B. wütend oder verbittert zu sein - das sind ganz normale, menschliche Reaktionen. Die Frage ist, wie dann damit umgegangen wird.

Zum Abschluss sollen alle Gruppen ihre Ergebnisse zusammentragen. Wenn nötig, kann zu den einzelnen Lösungen noch etwas gesagt werden. Beglückwünsche sie zu ihren Antworten. Wenn man will, kann man auch die Gruppe mit den besten Antworten herausfinden.

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SPIEL 3... Pokerface

Ziel: Zwei Spieler müssen sich gegenseitig anstarren, ohne zu lachen.

Dauer: 5 min
Material: 2 Stühle, Preis

Spiel:
Wähle zwei Freiwillige aus, die sich auf zwei Stühlen gegenüber sitzen sollen. Auf das Startsignal hin beginnen sie, sich gegenseitig anzustarren. Wer zuerst lächelt oder lacht, hat verloren. Spielt mehrere Durchgänge. Entweder wird jedes mal der Verlierer durch einen Freiwilligen ersetzt, oder mehrere Paare spielen parallel im Turnier-Stil, wobei der Gewinner eine Runde weiter kommt. Wer zuletzt übrigbleibt, ist das POKERFACE und bekommt einen Preis.

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INPUT... Blumen

Ziel: Zeigen, dass Gott uns helfen kann, mit unseren Gefühlen zurecht zu kommen.

Dauer: 5 min
Material: zwei gleiche Pflanzen oder Blumen - die eine frisch, die andere fast verwelkt, Tisch, Tafel/OHP + Stift

Ablauf:
Sage, dass Du nun zwei gute Freunde von dir vorstellen möchtest - Peter und Paul. Hole die gesunde Pflanze hervor und stelle vor: "Das ist Peter! Sagt "Hallo" zu Peter!" (winke mit dem Blumentopf und stelle ihn auf den Tisch) Dann holst Du die andere Pflanze heraus (Paul), stellst sie auch vor und platzierst sie neben Peter.

Erzähle nun eine kurze Geschichte darüber, warum Peter fröhlich und Paul traurig ist. Benutze möglichst viele Witze, wie "er ist noch etwas grün hinter den Ohren", "er ist in der Blüte des Lebens"," steht in vollem Saft", "hat sich in Rosi Ringelblüte von nebenan verliebt (ein süßes Früchtchen) und er weiß, dass er kein Mauerblümchen ist". Paul hingegen hat sich gerade von Polly Birke getrennt. Seitdem war er schon mehrmals mit dem Stiefmütterchen von Heinz aus, aber das hat auch nicht hingehauen. Er fühlt sich wie eine Trauerweide (alle sollen ihn bedauern).

Frage nun die Gruppe, was sie Paul raten würden, damit er sich besser fühlt und wieder so herrlich und gesund wie Peter aussieht. Was Paul braucht, ist keine neue Freundin, nicht Unmengen von Geld, sondern er sollte mal zum Floristen an der Ecke gehen und sich einen ordentlichen Schluck genehmigen! Dann fühlt er sich bestimmt gleich besser. Natürlich ist dies ein kleiner Witz, aber er hat eine wichtige Wahrheit. Um richtig wachsen zu können, braucht jede Pflanze Licht, Erde und Wasser. Wenn man eines von diesen weglässt, beginnt die Pflanze zu verkümmern, so wie Paul.

Genauso ist es mit uns. Auch wir brauchen die richtigen Dinge, um uns emotional gut zu fühlen. Wenn wir ehrlich sind, wollen wir alle immer schöne Gefühle wie Freude, Liebe und Frieden haben - aber irgendwie funktioniert das nie so richtig und am Ende haben wir auch negative Gefühle - Traurigkeit, Einsamkeit, Angst, Depressionen usw. Frage sie, was wir nach ihrer Meinung brauchen, damit wir Positives fühlen. Warte auf ein paar Antworten und schreibe dann Galater 5, 22-24 auf die Tafel/Folie oder lies es vor.

Erkläre, dass die Bibel lehrt, dass der beste Weg, unser Leben mit Liebe, Freude, Frieden und vielen anderen positiven Gefühlen zu füllen nicht der ist, Freund oder Freundin zu haben, viel Geld, Drogen, Alkohol, Sex oder so etwas. Das kann zwar helfen, sich gut zu fühlen, aber es bringt auch negative Gefühle mit sich, die uns innerlich zu Fall bringen können. Wir können aber auch Gottes Geist oder besser gesagt, Gott selbst erlauben, in unser Leben zu kommen. Das bedeutet nicht, dass Christen immer gut drauf sind und immer lächeln, aber es bedeutet, dass Gott uns in allen schwierigen oder leidvollen Situationen hilft, diese schlechten oder schmerzhaften Gefühle unter Kontrolle zu halten, und er wird uns all die guten Dinge geben. Denkt darüber nach!

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CRUNCH... Zitronenbeißer

Ziel: Jeder muss in ein Zitronenviertel beißen, ohne auch nur das Gesicht zu verziehen.

Dauer: 5 min
Material: Zitronen (gewaschen, geviertelt), Wasserpistole, Preise

Spiel:
Stelle dies als Spiel vor, bei dem man überhaupt keine Gefühle zeigen darf. Hole ein paar Freiwillige zu dir, jeder bekommt ein Zitronenviertel, in das ohne Grimassen oder ein Verziehen des Gesichts hinein gebissen werden muss. Wer dies doch tut, ist raus. Wer nicht, kommt in die nächste Runde. Der Rauswurf erfolgt durch eine ordentliche Ladung aus einer Wasserpistole. Wer am Ende übrig bleibt, ist der Gewinner. Das Spiel endet auch, wenn keine Zitronen mehr da sind. Wer zuletzt noch "drin" ist, bekommt einen Preis.

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RESTAURANT-SKETCH

Personen:
Regisseur (R), Mann (M), Frau (F), Kellner (K)


Szene:
Ein Restaurant, in der Mitte der Bühne steht ein gedeckter Tisch mit Speisekarte. Auf der einen Seite sitzt der Regisseur auf einem Stuhl mit der Aufschrift "REGIE" mit dem Rücken zum Publikum. Der Regisseur nimmt eine Restaurant-Szene auf und die Schauspieler machen es andauernd falsch. Die Szene muss wieder und wieder gespielt werden, nach den folgenden Vorgaben:

  • Take 1 - langweilig, ohne Pepp,
  • Take 2 - sehr schnell und energiegeladen,
  • Take 3 - in Zeitlupe,
  • Take 4 - "Slapstick", in Dick und Doof-Manier,
  • Take 5 - überzogen romantisch,
  • Take 6 - gewalttätig,

Die eigentlichen Details (Text) können verändert werden, allerdings ist es ratsam, den Sketch vorher zu üben!

R: Restaurant-Szene, Take1 - Action!
M&F: (kommen herein, setzen sich und studieren die Speisekarte)
K: (kommt herein) Was wünschen sie, bitte?
M: Ich hätte gerne das Steak, meine Frau nimmt den Fisch.
K: Und was möchten Sie trinken?
R: Schnitt! Was soll das denn darstellen? So etwas Langweiliges habe ich noch nie zuvor gesehen! Jede Schnecke könnte das mit mehr Schwung spielen! Was wir brauchen ist mehr Action! Also, wir versuchen es nochmal! Diesmal bitte mit mehr Action!
M,F,K: (verlassen die Bühne, murmeln: Gut, mehr Action...)
R: Restaurant-Szene, Take 2 und Action!
(Wie zuvor, allerdings stürmen die beiden plötzlich in das Restaurant, rennen zum Tisch, geraten in Panik, weil sie die Speisekarte nicht finden, der Kellner läuft herein, nimmt die Bestellung doppelt so schnell entgegen usw.)
R: Schnitt! Nein, nein, nein, nein. Ich sagt mehr Action! Ihr seid doch keine 100m-Läufer! Das ist zu schnell! Langsamer, OK? Also nochmal, nur langsamer!
M,F,K: (verlassen die Bühne, murmeln: Gut, langsamer ...)
R: Restaurant-Szene, Take 3 und Action!
(Wie zuvor, nur jetzt in Zeitlupe! Die Texte sollten zäh , langsam und tief gesprochen werden.)
R: (wird langsam wütend) Schnitt! Was denkt ihr eigentlich, wer ihr seid? Geht ihr noch in den Kindergarten? Das habe ich doch gar nicht gemeint! Macht es mit normaler Geschwindigkeit, aber interessanter! Wir brauchen mehr Humor!
M,F,K: (gehen von der Bühne, murmeln: Gut, mehr Humor...)
R: Restaurant-Szene, Take 4 und Action!
(Diesmal bietet der Kellner dem Mann den Stuhl an, zieht ihn dann weg, wenn M sich setzen will. Es können auch noch andere Gags eingefügt werden...)
M: Herr Ober, ich habe eine Fliege in der Suppe!
K: Das erklärt ihre ungewaschenen Hosen! Möchten sie etwas Parmesan für ihre Suppe? (auf das Bejahen von M schüttelt er seine Haare über der Suppe aus) Wo wir gerade vom Essen reden...
(Das ganze kann noch etwas auf die Spitze getrieben werden, bis...)
R: (sauer) Schnitt! Das ist ja schlimmer als die Lindenstrasse! Eine Dose Erbsen hat mehr Talent als ihr alle zusammen! Jetzt aber genug mit Charly Chaplin, ich möchte mehr Hingabe! Verstanden? Hingabe!
M,F,K: (verlassen die Bühne, wie vorher)
R: Restaurant-Szene, Take 5 und Action!
M,F: (kommen einzeln herein, sehen sich und schauen sich gegenseitig übertrieben verliebt an)
M: Oh, Waltraut!
F: Oh, Alfred! Es ist schon so lange her!
M: Ja, die letzen 5 Minuten, die ich dich nicht sah, waren für mich wie Tage!
F: Ich wäre fast gestorben vor Sehnsucht!
K: (kommt, gibt F eine Rose) Holde Schönheit! Ich sah euch von Ferne! Sagt mir euren Namen - seit ihr eintratet, konnte ich meine Augen nicht von euch wenden! Sagt, was kann ich für euch tun, Liebste! Und ich tue es zehnmal für euch!
F: Oh du mysteriöser Fremder! Wie bin ich nun hin und her gerissen zwischen zwei Lieben! Ich nehme ein Glas Wasser, bitte.
K: Ich laufe auf den höchsten Berg, um euch das frischeste, klarste Wasser zu bringen! (fällt auf die Knie) Oh, du wunderschöne Dame, wollt ihr mich heiraten?
R: (echt sauer) Schnitt! Was um alles in der Welt geht hier vor? Ich sagte Hingabe, aber kein Groschen-Roman! Das ist ja schlimmer als eine Seifenoper! Entweder macht ihr es endlich richtig oder ich schmeiße euch alle raus! Eine letzte Chance gebe ich euch! Macht es diesmal mit Ernst! Ich möchte diesen seifigen Quatsch nicht mehr sehen - mehr Aggression, bitte!
M,F,K: (gehen raus, murmeln: mehr Aggression...)
R: Restaurant-Szene, Take 6 und Action!
M,F: (kommen rein, setzen sich, streiten sich darüber, was sie bestellen sollen - am Schluss bekommt er eine Ohrfeige)
K: (kommt rein, stellt sich neben den Tisch, sieht die beiden böse an) Was wollen sie?
M: Was glaubst du mit wem du sprichst? Ich glaube ich hole den Geschäftsführer!
K: Der Geschäftsführer ist tot! (Pause) Die Polizei fand ihn heute auf dem Grund des Flusses mit den Füßen in Beton! Und ich sag euch was: Ich habe ihn umgebracht! Also, entweder ihr sagt mir, was ihr wollt, oder euch erwartet dasselbe Schicksal!
M: Du elender Brutalo! In mir hast du deinen Meister gefunden! Los, wir kämpfen draussen - Faust auf Faust! (steht auf, stellt sich vor den Kellner)
F: Hört ihr zwei sofort auf! Ich habe es satt! (steht auf, haut beide mit einem Kinnhaken um)
R: Schnitt! Jetzt reicht’s! Ihr seid gefeuert! (holt eine Pistole hervor, schießt die drei Schauspieler über den Haufen) Zu sich selbst: Ehrlich! Man findet einfach keine guten Schauspieler heutzutage! Wirklich! Was soll bloß aus dieser Welt werden...! (geht von der Bühne)

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Arbeitsblatt

Wie oft fühlst Du diese Gefühle? Kreuze an, wo auf der Linie die einzelnen Gefühle bei Dir stehen.. Dann überlege dir, was dieses Gefühl bei dir bewirkt - schreibt diese in die Zeilen daneben.


Gefühl Wie oft fühlst du es? Was fühlst Du?
Liebe 0 ......................... 100  
 
Wut 0 ......................... 100  
 
Depression 0 ......................... 100  
 
Angst 0 ......................... 100  
 
Begeisterung 0 ......................... 100  
 
Freude 0 ......................... 100  
 
Einsamkeit 0 ......................... 100  
 
Stolz 0 ......................... 100  
 
Trauer 0 ......................... 100  
 

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Dieses Material wurde von Jugend für Christus Deutschland Rock Solid Club zur Verfügung gestellt. Rock Solid Club ist ein Platz, wo Teens etwas erleben, was sie nirgendwo sonst erfahren. Es sind verrückte Spiele und Aktionen, es sind Diskussionsgruppen, es sind Bibelarbeiten ...

Alle vier Wochen gibt es für die Rockies eine besondere Club-Nacht. Irgendwas Verrücktes geschieht hier, ein Autorennen, Pizzaparty, Banana-Joe oder Stadtrallye. Rock Solid bedeutet auch, dass Spaß zurück in die Jugendarbeit kommt Die Programme des Rock Solid Clubs wurden speziell entwickelt, um Jugendlichen mit ihren besonderen Fragen, Nöten und Interessen zu erreichen. Auf den Seiten des Rock Sold Club's gibt es noch weiteres Material (siehe Downloadbereich) und Infos.

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