Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2000 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Hier geht es weiter mit Spielen zum Kennenlernen. Spiele zum Kennenlernen eignen sich gerade für neue Gruppen, die sich noch nicht so gut kennen und deshalb gute Kennenlernspiele besser sind, als irgendwelche Wettspiele.
Die Spieler stellen sich im Raum auf und einer dreht sich mit dem Rücken zu ihnen, wirft einen Ball hoch und ruft gleichzeitig den Namen eines Mitspielers, dieser sollte nun den Ball fangen.
Ein Beitrag von Nicole H. aus Berlin
Alle setzen sich im Stuhlkreis, wobei darauf zu achten ist, das ein Stuhl zuviel vorhanden ist. Das Kind was links neben dem freien Stuhl sitzt fängt an und sagt: "Ich sitze" das zweite Kind sagt "Im Grünen" Das dritte sagt "Und liebe ganz heimlich" Das vierte Kind sucht sich dann ein anderes Kind aus und benennt dieses beim Namen. Das Aufgerufene Kind muss dann versuchen, so schnell wie möglich zu diesem freien Stuhl zu gelangen. Wobei die beiden Kinder die neben dem aufgerufenen Kind sitzen dieses festhalten müssen. Gelingt ihnen dies, muss das Kind, was das andere Kind aufgerufen hat von vorne anfangen mit "Ich sitze".
Ein Beitrag von Dennis G
Alle sitzen im Stuhlkreis, die Gruppenleiterin wirft einem den Ball zu, dieses sagt dann seinen Namen, wie viel Geschwister es hat, was es gerne isst und sein Lieblingstier (kann beliebig verändert werden). Dann wird der Ball weiter geworfen. Wenn sich die Kinder schon kennen, sagt das werfende Kind zuvor den Namen des anderen Kindes, welches denn Ball fangen soll, um sich vor zu stellen. (so erfahren sie vielleicht neues über ihre Freunde)
Eine Zusendung von Karoline A.
Jeder Teilnehmer erhält ein Überraschungsei. Gemeinsam werden sie aufgemacht und gegessen. Anschließend erfolgt eine Austauschrunde. Jeder Teilnehmer sagt ein paar Dinge über sich. Der Gegenstand (Spielzeug) soll in Bezug gebracht werden zur eigenen Persönlichkeit (z.b. Flugzeug – ich reise gerne/ oder ich habe Flugangst)
Eine Zusendung von Guido I.
Die Teilnehmer stellen sich eine imaginäre Weltkarte auf dem Fußboden vor und stellen sich in ein Land, das sie schon einmal bereist haben. Dann erläutert jeder, was ihn an dem Land fasziniert und was ihn irritiert hat. So lernt man die Teilnehmer besser kennen und hat noch dem Spiel Themen, über die man sich unterhalten kann und die über Smalltalk hinausgehen.
Eine Zusendung von Raphael S.
Im Stuhlkreis fängt einer an und sagt etwas, von dem er denkt, dass er der einzige ist, der das heute (oder sonst wann) gemacht hat. Z.B. "Ich bin die einzige, die einen großen, roten Plüschbären hat" , wenn jemand anderes das gleiche auch hat, dann muss der erste solange weiter versuchen, bis er der einzige ist, danach ist der nächste dran.
Ein Beitrag von Mareike
Es wird an jede Person ein Zettel mit einer Frage ausgeteilt, z.B.
Dann sollen alle damit herumgehen und irgendjemanden fragen. Dieser muss die Frage natürlich beantworten und dann werden Zettel getausch.
Alle sitzen im Stuhlkreis. Einer ist in der Mitte. Dieser zeigt auf einen Mitspieler uns sagt Zipp oder Zapp. Bei Zipp muss der Namen des linken Spielers, bei Zapp muss der Name des rechten Spielers genannt werden (kann auch mal getauscht werden). Wenn der Angesprochene diesen Namen nicht innerhalb von 3-4 Sekunden genannt hat, dann muss dieser in die Mitte. Sagt der Spieler in der Mitte Zipp-Zapp müssen sich alle einen neuen Platz suchen. Wer keinen findet muss in die Mitte.
Zusätzlich kann der Spieler in der Mitte auch "Zopp" sagen während er auf eine Person zeigt. Das bedeutet dann, dass die Person auf welche gezeigt wurde ihren eigenen Namen sagen muss.
Jedes Kind fertig mit zwei weiteren Kinder ein Schattenbild an (ein Kind sitz vor einer Wand ein anderes Kind leuchtet mit einer (Taschen)Lampe den Umriss des Kopfes an die Wand und das Dritte zeichnet den Umriss ab. Jedes Kind schneidet seinen Kopf aus). Auf der Rückseite können z.B. Lieblingsgericht, Wohnort, Geburtstag usw. drauf geschrieben werden. An Hand des Schattenbildes sollen die Kinder erraten, welches Kind dahinter steckt. Gegebenfalls kann mit den hinten drauf stehenden Aussagen geholfen werden.
Ein Beitrag von Anna O.
Vorbereitung: Der Leiter denkt sich verschiedene Paare aus (z.B. Motorboot - Ruderboot; Toastbrot - Vollkornbrot; Playstation - PC; Vanilleeis - Schokoeis; Auto - Fahhrad; Frühling-Sommer; Sommer - Winter; Metal - Pop; lila - gelb; Usbekistan - USA; Rockstar - Hausfrau/-mann; Sushi - Döner; ...)
Spiel: Jeder Teilnehmer erhält ein Wortpaar und muss allen anderen erklären, warum er eher das eine ist, als das andere (z.B. ich bin eher Ruderboot als Motorboot, weil ich gerne etwas aus eigenem Antrieb bewege(schaffen möchte), oder ich bin eher Motorboot als Ruderboot, weil ich ein fauler Mensch bin. So erhält man auf witzige Weise einen Überblick über etwaige Charaktereigenschaften der Jugendlichen...
Ein Beitrag von Hennilein
Alle Mitspieler stehen im Kreis. Der Spielleiter sagt z.B.. "Alle, die heute morgen schon gefrühstückt haben- ab durch die Mitte!" oder: "Alle, die eine Brille tragen, ab durch die Mitte!" oder "Alle, die eine Schwester haben..." oder: "Alle, die heute morgen aufgeregt waren,..."oder: "Alle, die Tokyo Hotel mögen..." Dann wechseln alle, auf die diese Aussage zutrifft ihren Platz und gehen durch die Mitte des Kreises auf die andere Seite. Da die Aussagen nicht auf alle Spielteilnehmer zutreffen und somit immer einige stehen bleiben, muss sich der Kreis immer wieder zurechtrücken.
Variation: keinen expliziten Spielleiter benennen, sondern jeder Teilnehmer, der etwas über die neuen Gruppenmitglieder wissen möchte, erfragt etwas Neues.Z.B. wer denn das gleiche Hobby hat o.ä.
Ein Beitrag von Margret
Jeder Mirspieler des Spiels benötigt ein Blatt und Stifte. Nun malt er ein Bild von sich, von seiner Umgebung, von Menschen mit denen er besonders viel zu tun hat, von seiner Familie, von seinen Hobbies usw. Hat jeder ein Bild erstellt, werden die Bilder in der Mitte geknickt und in die Mitte des Stuhlkreises gelegt. Jeder nimmt sich nun ein Bild heraus, so dass jeder ein Bild eines anderen hat. Nun muss man die Bilder so vorstellen, als hätte man sie selber gemalt, z.B mein Name ist, ich komme aus..meine Hobbies sind.... Dieses Spiel dient gut zum Kennenlernen der anderen Gruppenmitglieder
Ein Beitrag von Sandra B.
Wer das Spiel "Obstsalat" kennt, weiß eigentlich schon wie es funktioniert: Ein Kind steht in der Mitte des Kreises. Ein Kind, welches im Kreis sitzt, sagt einen anderen Namen eines Kindes (außer den, der in der Mitte steht) und nun muss das Kind in der Mitte schnell zu dem genannten Kind laufen und versuchen es leicht auf dem Oberschenkel abzuschlagen. Das Kind möchte jedoch nicht in den Kreis kommen, und sagt nun schnell einen anderen Namen eines Kindes... So geht das nun solange, bis das Kind in der Mitte ein Kind im Außenkreis abgeschlagen hat.
Alle stehen im Kreis. Ein Mitspieler sagt: "Ich heiße..." und mache währenddessen eine Bewegung. Alle Anderen wiederholen: "Er/Sie heißt..." und machen die gleiche Bewegung.
Ein Beitrag von Maria Santos-Nunier
Das Spiel wird im Stuhlkreis gespielt. Ein Spielleiter muss als Kommentator vorhanden sein. Der Spieleiter schreibt Zettel mit den Rollen die die Personen spielen werden z.B.
Jede Spezialrolle darf nur einmal vorkomme (außer Werwölfe). Je nach Spielerzahl anpassen, bei 15 Spielern sind 5-6 Werwölfe ok. Da keiner die Rolle eines anderen Spielers kennt, mit Ausnahme des Spielleiters, ist jeder ein potenzieller Werwolf. Das Spiel kann nun beginnen.
In der Morgendämmerung….
Es wird Tag….
Es wird Nacht….
dann dämmert es und das spiel geht von vorne los…
Gewonnen haben die Bürger wenn kein Werwolf mehr lebt. Die Werwölfe haben gewonnen wenn die Bürger weniger sind als die Werwölfe
Kleine Tipps:
es wird angekündigt wenn ein Werwolf stirbt und wie viele noch verbleiben. genauso auch mit den Spezialrollen. wenn jemand stirbt der eine dieser Rollen hatte wird es auch gesagt. Alle Sachen werden von dem Spieleiter angekündigt
Es wird die Geschichte der eigenen Biografie erzählt. Mit enthalten sein sollen jedoch 5 Fakten die nicht stimmen. Die anderen Teilnehmer sollen abschließend erraten welche es waren. Also macht es ihnen nicht so leicht und erzählt möglichst bunt aus eurem Leben.
Ein Beitrag von Harry L.
Wer bin ich? Jeder Spieler schreibt auf einen Post-it-Zettel eine Märchenfigur, Disneyfigur etc...Diesen Zettel klebt er dann einem anderen Mitspieler auf dir Stirn und er schlüpft automatisch in dieser Rolle. Nun darf nacheinander jeder Fragen über die Figur auf seiner Stirn stellen, die aber nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können. Pro Runde darf jeder Spieler nur eine Frage stellen. Gewonnen hat, wer seine Figur als erstes erraten kann.
Die Mitspieler sitzen im Kreis. Ein Freiwilliger steht mit einer Zeitung, die zu einem Stock geknüllt wird in der Mitte. Einer ruft nun einen Namen von einem anderen Mitspieler. Der in der Mitte muss nun versuchen den, dessen Namen gerufen wurde mit der Zeitung zu schlagen (nicht zu doll). Der, dessen Namen gerufen wurde muss jedoch versuchen einen anderen Namen zu nennen. Sollte der mit der Zeitung es schaffen den gerufenen zu erwischen tauschen die beiden die Plätze.
Ein Beitrag von Theresa
Man steht im Kreis, und der Spielleiter beginnt zu sagen "Ich bin die Susi, komm aus Salzburg und mache gerne Suschi, und wer bist du?", dabei zeigt man auf ein Gruppenmitglied. Dieser muss dann auch so etwas sagen. Wenn es jedoch falsch ist, fragt der Spielleiter jemand anderes. Das Spiel dauert so lange bis die Kinder herausgefunden haben wie es funktioniert.
Jeder Teilnehmer schreibt auf einen Zettel eine Tabelle mit seinem Lieblingsessen und einem Essen, das er nicht so gerne isst (Lustig ist es bei starker Ähnlichkeit, z.B. grüner und weißer Spargel, Spagetti und Tortellini usw.). Die Zettel werden auf den Rücken geklebt. Im Anschluss laufen alle herum und machen bei den anderen einen Strich neben dem vermeintlichen Lieblingsessen. Zum Schluss wird aufgelöst und kurz gesagt, wie viele recht hatten und wie viele sich irrten.
Eine Zusendung von Jorit Thoren G.
Jeder Teilnehmer malt auf einen Zettel zwei Bilder, die er mit einer Geschichte aus seinem Leben verbinden kann. Eine Geschichte ist wahr und die andere Geschichte ist gelogen.
Nun erzählen sich immer zwei Personen gegenseitig ihre Geschichten und tauschen die Zettel. Man muss sich die Namen und die Geschichten gut merken und einer nächsten freien Person weiter erzählen. Das macht man dann 5 - 15 Minuten, je nach Anzahl der Personen.
Danach setzen sich alle wieder in den Kreis und erzählen, was die Bilder auf seinem Zettel für eine Geschichte haben und sagen von wem diese Geschichten sind. Nun muss die Gruppe per Abstimmung entscheiden, welche Geschichte wahr oder gelogen ist.
Eine Zusendung von Chantal
die ersten 40 Kennenlernspiele
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