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100 Tipps für Mitarbeiter (Tipp 80 bis 90)

Mitarbeitergespräche


Hier im Römer 12,1-6 kommt nochmals das Bild vom Körper wie im 1. Korinther 12. Setzt eure unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten ein. Aber keiner soll sich besser einschätzen. Vielmehr bescheiden bleiben.

  1. Bleibe bescheiden

    Eine Tugend, die schwerfällt. Zu leicht verfallen wir dem Wunsch, noch mehr erreichen zu wollen. Bei dem Versuch mehr zu erreichen, fallen wir dann auf die Nase.

  2. Überschätze Dich nicht selbst

    Immer schneller, immer höher wollen wir sein. Wenn Du auf der Welle des Erfolgs bist, kann es leicht passieren, dass es zur Selbstüberschätzung kommt. Das ist gefährlich in der Jugendarbeit. Du bringst Dich selbst und die Gruppe in Gefahr. Ein Schiffbruch und Zusammenbruch der gesamten Gruppe kann die Folge sein.

  3. Haltet zusammen und arbeitet jeder nach seinen Gaben

    Hier sind wir wieder bei dem Bild: Gemeinsam sind wir stark und wenn jeder seine persönlichen Gaben am richtigen Ort und zur richtigen Zeit einsetzt (optimaler Resourceneinsatz), dann wird das geplante Vorhaben ein erfolg sein. Wo kein Zusammenhalt ist, wo gegeneinander anstatt miteinander geschafft wird, wo Gaben falsch eingesetzt werden, da stellt sich dann eher Misserfolg ein.


In den Sendschreiben der Offenbarung Kapitel 2,1 bis Kapitel 3,22 werden ganz unterschiedliche Gemeinden angeschrieben. Jede hat so ihre guten und schlechten Seiten. Manche haben sich in Dinge verrannt, da ist es besser einen Schnitt zu machen und umzukehren, als weiter in die falsche Richtung zu rennen. Und wieder der Hinweis aufzupassen, nicht einzuschlafen. Jesus hat ja auch in dieser Richtung ein Gleichnis von den törichten Jungfrauen verwendet, die im entscheidenden Augenblick die Ankunft des Bräutigams verschlafen haben.

  1. Dulde keine Bösen

    Dieser Tipp heißt nun nicht, dass Du alle Quertreiber in Deiner Gruppe rausschmeißen sollst. Nein so ist es nicht gemeint. Aber sage deutlich, was Du nicht dulden kannst und was entsprechende Konsequenzen haben kann.

  2. Entlarve die Lügner

    Es kommt vor, dass es in einer Gruppe auch Kinder / Jugendliche gibt, die andere belügen, oder sogar bestehlen. Hinterher ist dann niemand gewesen. Eine unschöne Situation, die zudem die Gruppenatmosphäre stört. Wenn es dir gelingt den Lügner herauszufinden, dann versuche mit ihm ein vertrauliches Gespräch zu führen. Vielleicht ändert sich sein Verhalten zukünftig.

  3. Pass auf, dass die erste Liebe nicht verloren geht

    (Vgl. Lukas 6,20; 2.Korinther 6,10; Jakobus 2,5) Hier ist auch wieder das gemeint, dass Du an Jesus nicht loslassen sollst. Dass Du heute noch so freudig dabei bist, wie damals, als Du angefangen hast zu glauben. Im Laufe der Zeit verändert sich der Glaube, trotzdem darf die Liebe zu Jesus nie nachlassen. Vielleicht verändert sich auch die Liebe zur Jugendarbeit, aber das eigentliche Ziel – diesen Missionsbefehl auszuführen – das darfst Du nie aus den Augen verlieren.

  4. Kehre um, wenn Du Dich verrannt hast,

    Auch das kann passieren. Du hast Dich in eine Idee verrannt. Dabei merkst Du gar nicht, dass diese Idee in die falsche Richtung führt. Wenn dann andere Dich auch noch darauf hinweisen, dass das aus deren Sicht keine so gute Idee ist, fällt es Dir vielleicht auch schwer, von deiner Meinung abzurücken. Solltest du aber feststellen, dass Du Dich verrannt hast, dann sei so mutig und kehre um. Jeder Tag, den Du in die falsche Richtung läufst ist ein verlorener Tag.


Obwohl es sicherlich Leute in Deinem näheren Umfeld gibt, die sehr zügellos leben und vom Glauben an Jesus absolut nichts halten, so will Dir der Schreiber Mut machen durchzuhalten. Er möchte Dir aber auch Mut machen, gegen diejenigen Gruppenmitglieder vorzugehen, die falsche (satanische) Lehren verbreiten, oder ein Leben in sexueller Zügellosigkeit leben. Das kann ja dann auch dazu führen, dass sich dies epedemiemäßig in Deiner Gruppe ausbreitet. Es muss ja nun nicht gerade sein, dass es in Deiner Gruppe zu sexuellen Ausschweifungen kommt. Aber manche Dinge fangen schon bei harmlosen dreckigen Witzen an, die für den/die ein oder andere verletzend wirkt. Sei hier ein Vorbild und versuche mit den entsprechenden "Verursachern" zu reden. (vgl. Offenbarung 2,12-3,13)

  1. Dulde keine falschen Lehren

    So was wird vielleicht seltener vorkommen, aber in extremen Fällen kann es Gruppenmitglieder geben, die „falschen Lehren“ anhängen und dafür aktiv werben. So was solltest du nicht zulassen.

  2. Dulde keinen Satanismus oder Okkultismus

    Okkultismus und Satanismus sind unter Jugendlichen „sagenumwoben“. Sehr schnell kann es dazu führen, dass die Jugendlichen solche Dinge ausprobieren wollen, die sie von irgendwoher aufgeschnappt oder gesehen haben. Hier solltest Du versuchen das Thema aufzugreifen und aufzuklären.

  3. Dulde keine sexuelle Zügellosigkeit (( Vgl. 4.Mose 31,16; 25,1-2))

    Schon aus jugendschutzrechtlichen Gründen hast Du darauf zu achten, dass alles mit rechten Dingen in Deiner Gruppe bzw. Freizeit zugeht. Sehr schnell kannst Du von Seiten des Staates ansonsten ein Problem bekommen. Ausführungen aus rechtlicher Sicht sind hier zu finden: Sexualstrafrecht: wer darf mit wem?

  4. Halte Dich fern von Schmutz

    Es ist sicherlich kein gutes Vorbild, wenn Du Pornoheftchen, oder entsprechende Pornofilme in Deiner Gruppe duldest, oder selbst dreckige obszöne Witze erzählst. Wenn Deine Gedanken sich nur noch um solche Dinge drehen, dann wirst Du Jesus vergessen, oder an zweite Stelle setzen. Lass es bei Dir nicht so weit kommen und schütze Deine Gruppenmitglieder davor.

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