Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2000 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Olympic boards - Spiele rund ums
Snowboard
weitere Spiele im Schnee
Die folgenden Spiele wurden am Rande einer Snowboardfreizeit für Jungen ausgedacht und zum Großteil gespielt. Ein Teil der Spiele erfordert bestimmte Voraussetzungen an Gelände- oder Schneeverhältnissen (Papp-/Pulverschnee).
Es wurde versucht, den Spielen in Anlehnung an bestimmte Ereignisse einen Namen zu geben. Die Spiele sollten daher jeweils kurz mit 1-2 Sätzen eingeführt werden. Die Spiele wurden in voller Snowboardmontur (incl. Hard-/Softboots) durchgeführt. Das Ganze lief als Mannschaftswettbewerb ab.
Beim Boarden ist ein Fahrer gestürzt und muß möglichst schnell zum Arzt gebracht werden. Der Verletzte sitzt auf dem Board. Die anderen zwei Mitspieler ziehen/ schieben ihn möglichst schnell über die vorgegebene Strecke.
Unter einem Schneehaufen liegt ein Lawinenopfer/ein Schatz.
Dieses soll schnellstens geborgen werden. Also, ran an die Boards
und losbuddeln.
Material: Schatz (Süßigkeiten o.
ä.)
Da in dieser Saison zu wenig Schnee gefallen ist, muss Kunstschnee herbeigeschafft werden. Jeweils zwei Spieler transportieren auf ihren Boards (waagrecht tragen, an beiden Seiten halten) Schnee von A nach B.
Wertung: Entweder bestimmte Schneemenge in möglichst kurzer Zeit oder möglichst viel Schnee in einer bestimmten Zeit transportieren.
Als besonderer Service des Pistendienstes werden Getränke auf die Piste gebracht. Der Kellner muss dazu sein Board -wie ein Kellner - auf der flachen Hand oberhalb der Schulter tragen. Am vorderen und hinteren Ende des Boards je ein Handschuh. Dieser muss möglichst schnell über eine bestimmte Strecke transportiert werden. Stürzt ein Handschuh, muss er neu aufgelegt und ab dieser Stelle weitergetragen werden.
Im Herbst - vor Beginn des ersten snows" - muss der
Alm-Öhü" seine Rinder von der Alm ins Tal
runterbringen (Almabtrieb). Da der Schneeinbruch dieses Jahr ganz
überraschend früh kam, muss dies nun ganz rasch
geschehen. Die Rinder (3-5 Spieler) werden mit einem Seil (um Leib
und Arme) möglichst eng zusammengebunden. Nach dem Knoten
sollten noch zwei Meter Seil übrig sein, an dem der
Alm-Öhü zieht. Er muss nun die Rinder über eine
bestimmte Strecke (Wendemarke mit senkrecht steckenden Boards) bis
zum Ziel ziehen. Stolpereffekte sind dabei nicht ganz ungewollt.
Die Mannschaften sollten parallel starten - das erhöht die
Spannung.
Material: Seile
Ein Spieler muss von seinen Mitspielern hangaufwärts geschleppt werden. Der Spieler sitzt dabei entweder - auf einem Schlitten oder - einer Schaufel (Spieler ziehen am Stiel) oder - einer Rutschpfanne" (Plastikteil in Pfannenform; Spieler ziehen am Griff, an dem eventuell noch ein Seil angebracht wird)
Material: Schlitten, Schaufel, Rutschpfanne, Seil
Am Hang wird eine kleine Schanze gebaut. Es empfiehlt sich, die senkrechte Kante der Schanze mit einem Brett abzustützen.
Die Spieler müssen einen Parcours am Rande der Piste laufen. Dabei können folgende Hindernisse zu überwinden sein: - über Schneehaufen springen - über ein Board springen, das von zwei Mitarbeitern waagrecht gehalten wird - auf dem Rückweg unter diesem Board "hindurch tauchen" - um einen Baum herum rennen
Der Spieler zieht sein Board an einem Seil hinter sich her. Auf diesem transportiert er seine Munition" (Schneebälle). An den Stationen muss er auf senkrecht steckende Boards oder andere Ziele werfen.
Variante: Der Spieler fährt die Strecke auf dem Board zu den Stationen und transportiert die Schneebälle in einem Tagesrucksack.
Material: Seile, Tagesrucksäcke
Einem Spieler werden die Augen verbunden. Die Mitspieler weisen ihm durch Zurufen den Weg über einen (harmlosen) Hindernisparcours (z. B. Slalom um senkrecht steckende Boards). Die anderen Mannschaften dürfen durch weitere Zurufe stören - bzw. sie starten parallel und rufen ihrem Läufer zu.
Material: Tücher/Binden
Baseball im Schnee: Ein Spieler bekommt von seinen restlichen Mitspielern nacheinander Schneebälle zugeworfen. Diese muss er mit dem Board abschlagen. Entfernung ca. 7-10 Meter. Pro Treffer ein Punkt.
Kegeln mit Schneebällen im Gelände. In einiger Entfernung stehen leere Getränkeflaschen oder senkrecht steckende Boards. Als Hindernisse können Schneehaufen o. ä. eingebaut werden.
Material: Getränkeflaschen
Material allgemein: Snowboards, Pistenkleidung
Mit freundlicher Genehmigung (14.11.2002) übernommen vom
Evang. Jugendwerk Württemberg (ejw).
Dort gibt es noch weitere Arbeitshilfen sowie eine Download-Corner.
Steigbügel Info Seite
Mit dem Schlitten muss jeder einen Abhang runterfahren. Dabei werden Hindernisse aufgebaut und Stationen im "Vorbeifahren" angefahren.
Auf 2 langen gut eingewachsten Holzbrettern mit mehreren Schlaufen stehen 3-4 Personen. Es geht nun entweder bergab (kommt auf die Form der Bretter drauf an), oder über einen Hindernissparkour, oder bergauf.
Normale Staffelläufe wie wir sie kennen nur mit dem Unterschied, dass die Läufer sich auf Schlitten fortbewegen müssen. Das geht natürlich auch auf Skiern oder mit dem Snowboard und Skistöcken.
Wie beim normalen Staffellauf mit Stabübergabe werden die jeweiligen Schlittenfahrer am Abhang an verschiedenen Stellen postiert. Die ersten Fahrer starten ganz oben und übergeben weiter unten an den nächsten Fahrer der Mannschaft den Staffelstab. Dieser muss innerhalb einer bestimmten Markierung übergeben worden sein (d.h. der erste Fahrer darf nicht einfach bis zur übernächsten Station damit weiterfahren)
Wie das bekannte Sackschlagen, nur dass die Kämpfer auf Schlitten stehen und versuchen sich gegenseitig runter zu schlagen. Alternative können die Kämpfer auch auf einem stabilen Schneehaufen stehen oder sitzen.
Variante: beide halten ein Seil in den Händen, oder fassen sich an den Händen und versuchen den anderen aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Die Gruppe bekommt als Aufgabe einen Schneemann zu bauen. Anschließend wird jeder Schneemann bewertet. Als Bewertungskriterien werden herangezogen: Größe, Umfang, Aussehen, Verkleidung und Assecoirs, Stabilität, Detailgenauigkeiten, etc.
Ein Schneehaufen wird aufgeworfen. Dann wird eine Bahn gebaut, die einer Kugelbahn / Murmelbahn gleicht. Als Kugel dient ein Golfball. Um dass die Bahn stabil und hart wird, kann u.U. mit Wasser versucht werden die Bahn zu vereisen.
Wertung: welcher Ball braucht die längste Zeit und kommt aber trotzdem ans Ziel? Oder sofern die Bahnenlängen gleich lang sind, welcher Ball ist schneller im Ziel?
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