Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2500 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Waldspiele | Spiele im Wald

Spiele im Wald
Waldolympiade
Waldquiz
Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken
Basteln
(Über-)Leben in der Natur und im Wald
Gefahren in Wald

Die heutigen Kinder und Jugendlichen sitzen viel zu viel zu Hause vor dem Computer oder dem Fernseher. Wo Kinder früher stundenlang durch Natur streiften und sich eigene Spiele ausdachten, ist das heute kaum noch der Fall. Da gilt es, einmal zurück zu rudern und Kindern und Jugendlichen die Natur wieder etwas näher zu bringen.

Die Natur neu entdecken

Waldspiele und Walderlebnisse
Waldspiele und Walderlebnisse | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

Am besten gelingt das im Wald. Hier steht die Natur in einer solch verschwenderischen Fülle bereit, dass sich ohne großartige Hilfsmittel vielerlei unterhaltsame und spannende Spiele durchführen lassen. Im Übrigen sind es nicht nur Bäume und andere Pflanzen, auf die die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen im Wald gelenkt werden kann, sondern auch alle Tierarten, die hier ihr Zuhause haben. Wie wäre es beispielsweise, die Spuren von verschiedenen Wildtieren, welche sich überall im Wald finden, einmal zu dokumentieren und den Teilnehmern beizubringen, welches Tier welche Spur hinterlässt?

Auch kleine Schnitzeljagden können im Rahmen einer Wanderung durch den Wald veranstaltet werden. Vorher sollte der Gruppenleiter an festgelegten Punkten Gegenstände verstecken oder kleine Aufgaben stellen, die die Teilnehmer dann auszuführen haben. So wird eine Wanderung viel spannender und die individuellen Eigenschaften der Tiere und Pflanzen können in spielerischer Weise erlernt werden. Müssen Aufgaben gemeinsam bewältigt werden, stärkt dies den Zusammenhalt der Gruppe und wirkt sich somit ebenfalls positiv aus.

Vorsicht, dass keiner verloren geht

Selbstverständlich muss bei Spielen im Wald auf die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen in besonderem Maße geachtet werden. Gefährlich wird es hier besonders, wenn sich ein Teilnehmer von der Gruppe entfernt und anschließend im Wald verloren geht. Es sollten daher alle Teilnehmer entsprechend instruiert werden, auf ihre jeweiligen Nachbarn beziehungsweise auf die ganze Gruppe aufzupassen, so dass niemand verloren gehen kann.

Waldspiele und Walderlebnisse
Waldspiele und Walderlebnisse | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

Spiele im Wald

Bäume ertasten

Mit verbundenen Augen wird der Teilnehmer an ein oder mehrere Bäume geführt um diese kurz zu ertasten. Anschließend wird er wieder zurückgeführt. Gelingt es dem Teilnehmer anschließend die Bäume wieder zu erkennen?

Räuberspiel

Im Wald gibt es viele Räubereien. Das Eichhörnchen versteckt Nüsse und andere Tiere räubern diese, oder aber das Eichhörnchen findet sein Versteck nicht mehr und muss verhungern. Das Spiel geht nun so, dass die Gruppe in Eichhörnchen und in Räuber aufgeteilt wird. Die Eichhörnchen verstecken in einem Spielfeld (50x50m je nach Gelände) ihre Nüsse. Die Räuber dürfen vom Spielfeldrand (oder Abstand von 5 Meter) die Eichhörnchen beobachten. Nun müssen die Eichhörnchen und Räuber in jeder Spielrunde (jede Spielrunde läuft je nach Spielfeldgröße und Schwierigkeit ein paar Sekunden bzw. 1-2 Minuten) ausschwärmen und eine bestimmte (in jeder Spielrunde unterschiedliche) Anzahl Nüsse holen. Wer es nicht schafft scheidet aus.

Auf der Pirsch im Wald

Entlang eines Weges durch den Wald werden verschiedene Tiere aus Pappe aufgestellt (Fuchs, Hase, Reh, verschiedene Vogelarten, Eichhörnchen, Wildschwein, etc.). Jedes Kind läuft nun diesen Weg entlang (ggf. in einer bestimmten Zeit) und versucht sich alle Tiere zu merken. Zusatzpunkte gibt es für die richtige Nennung der Reihenfolge.

Baumstumpf

Wie viel Kinder können auf einem Baumstumpf stehen? Das geht nur, wenn die ganze Gruppe sich gegenseitig hilft und hält.

Ameisen

Ameisen erkennen sich am Duft. 3 Freiwilligen aus der Gruppe werden die Augen verbunden. Gelingt es ihnen auch ihre Gruppenmitglieder am Duft zu erkennen? Das dürfte bei manchen kein Problem sein, aber es wird auch nie so klappen wie bei den Ameisen. Als Alternative bekommt jedes Kind zuvor eine Pflanze zugewiesen und es muss erraten werden, um welchen Pflanzenduft es sich handelt. Eine weitere Alternative wäre, dass mit 5-10 verschiedenen Deorollern sich jeder eine "Duftmarke" auf die Hand setzt, sich alle mal "beschnüffeln" dürfen um anschließend mit verbundenen Augen die jeweilige Person wieder zu erkennen.

Fuchs und Hase im Winter

Es werden ein paar Gruppenmitglieder bestimmt den Fuchs zu spielen. Die anderen sind die Hasen, welche nun ein paar Minuten Zeit bekommen sich zu verstecken. Anschließend folgen die Füchse den Fußspuren im Schnee um die Hasen zu finden. Gelingt es den Hasen falsche Fährten zu legen oder die Füchse zu verwirren? Das Spiel geht gut im dichten Wald, so dass der Fuchs den Spuren folgen muss und nicht schon die Hasen auf 100 Meter Entfernung sehen kann.

Künstler des Waldes - ein Waldbild

Mit verschiedenfarbigen Blättern und Formen, verschiedene Naturmaterialien (Erde, Rinde, Gräser, Steine, ....) versucht die Gruppe ein ca. 1x1 Meter großes Bild auf dem Waldboden zu gestalten.

Alter eines Baumes bestimmen

Ein Baum wird anhand der Jahresringe auf sein Alter bestimmt.

Spuren im Wald

Auf einem lehmigen Boden werden 4-5 Fußabdrücke hinterlassen. Gelingt es der (restlichen) Gruppe die jeweiligen Fußabdrücke den 4-5 Personen zuzuordnen?

Borkenkäfer

Bei diesem Spiel bekommt jeder Mitspieler ein Kärtchen auf welchem entweder "gesunder Baum", "kranker Baum" oder "Borkenkäfer" steht. Die Personen mit dem Baumkärtchen suchen sich im Wald einen Baum aus. Alle Borkenkäfer haben insgesamt nur 20 Schritte zur Verfügung um von einem Baum zum nächsten bzw. zum übernächsten zu gelangen. Die Borkenkäfer wissen nicht, ob der Baum gesund oder krank ist. Dies wird am jeweiligen Baum erfragt.

Kommt ein Borkenkäfer an einem gesunden Baum vorbei erhält es keine neuen Schritte dazu, kommt es an einen kranken Baum dann kommen weitere 20 Schritte dazu. Jeder gesunde Baum darf aber insgesamt nur 10-mal angefragt werden, kranke Bäume nur 5 mal. Dann wird der jeweilige Baum auch zum Borkenkäfer. Das Spiel ist aus, wenn es keine Bäume mehr gibt, oder die Borkenkäfer keine Schritte mehr haben.

Labyrinth

Mit Baustellen-Trassband wird in einem Waldstück ein Labyrinth erstellt. Es gibt einen Eingang und einen Ausgang. Die Gruppe muss mit einem ca. 5 Meter langen tragbarem Baumstamm versuchen durch das Laybrinth zu finden. Es ist gar nicht so einfach um die Ecken damit zu kommen, ohne den Parkour zu verlassen. Das Spiel geht auf Zeit.

Baummarkierung

Die Gruppe bekommt die Aufgabe ohne Hilfsmittel eine Markierung so hoch wie möglich am Baum anzubringen. Es dürfen keine Äste als Kletterhilfe benützt werden.

Ruderregatta oder auch Chaos-Spiel genannt

Dieses Spiel lässt sich auch mitten im Wald spielen. Es werden verschiedene Gruppen gebildet und jedes Mannschaftsmitglied bekommt eine Nummer oder einen Tiernamen zugewiesen. Z.B. müssen alle Igel einen Wurm bringen. Wer als erster einen Wurm daherbringt bekommt einen Punkt. Wer was bringen muss kann auch in eine Geschichte zusammengefasst werden.

Was alles im Wald gefunden werden kann: Federn, Zapfen, Blätter, Tannennadeln, Blätter, Würmer, Fliegen, Waldfrüchte (vorsichtig nicht die giftigen), totes Holz, Vogeldreck, eine Rehspur, Müll, etc.

Fledermaus & Nachtfalter

Feldermäuse fangen Nachtfalter allein durch Schallortung. Dies wollen wir nachspielen. In einem Spielfeld werden der Fledermaus die Augen verbunden. Der oder die zu fangenden Nachtfalter müssen auf Rufen der Fledermaus kurz antworten (piep sagen, mit den Füssen am Boden scharren, einmal hochspringen, mit den Händen eine schnelle Bewegung machen).

Tarnung ist alles

Tiere können sich tarnen und ihre Tarnung ist häufig der Gegend angepasst. Dies wollen wir einmal ausprobieren, ob es uns auch gelingt uns zu tarnen. Ein paar Freiwillige bekommen die Aufgabe sich zu tarnen (Laub, Erde, Blätter, Zweige). Der Gruppenleiter oder auch die Gruppe bewertet anschließend die beste Tarnung.

Das System der Vernetzung

Der ganze Wald, die ganze Natur ist ein Ökosystem. Wird dieses System irgendwo gestört hat das unmittelbare Auswirkungen. Die Gruppe fassen alle an einem zusammengeknoteten Seil im Kreis. Das Seil wird gespannt, indem sich alle zurücklehnen. Ein Gruppenteilnehmer lässt los, dann kurz danach ein anderer. Irgendwann wird das Ökosystem zusammenbrechen.

Kim-Spiele

  • Adlerauge
    In einem quadratischen Waldbodenfeld (5qm) bekommt die Gruppe 1 Minute Zeit sich alles einzuprägen. Anschließend dreht sich die Grippe um und es werden ein paar Dinge verändert (Blatt dazulegen, Tannenzapfen umlegen, Steine dazu- oder umlegen, etc.). Kann die Gruppe anschließend innerhalb von 1-2 Minuten alle veränderten Dinge erkennen?
  • Steine umlegen
    16 Steine liegen im Quadrat vor dem Teilnehmer. Der Teilnehmer prägt sich die Steine ein. Anschließend dreht er sich um und es werden 2 Steine umgelegt. Kann der Teilnehmer herausfinden welche Steine umgelegt wurden?
  • Walddetektiv
    In einem Waldstück von ca. 50x50 Metern werden einige Dinge geändert, dazugelegt bzw. präpariert. Z.B. ein Tannenzapfen befindet sich unter einer Buche, ein Eichenblatt unter einer Tanne, eine Kartoffel auf dem Waldboden, ein umgeknickter Zweig, eine Getränkedose. Findet die Gruppe alle ausgelegten Spuren?

Waldfußball

Wie beim normalen Fußball werden auch hier zwei Tore bestimmt. Diese müssen aber je zwischen zwei Bäumen und etwa gleich groß sein. Zur Hilfe könnten die Bäume mit Absperrband markiert werden. Je nach Beschaffenheit des Waldes befinden sich mehr Bäume, Sträucher oder Unterholz, welche den Spielfluss verzögern könnten aber den Spielspass dadurch nur noch vergrößern. Möglich wären auch drei Teams gleichzeitig gegeneinander antreten zu lassen.
Ein Beitrag von Simon Sch.

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Waldolympiade

Baumstammwerfen

Ein ca. 1 Meter langes Holz so weit wie möglich werfen. Die Dicke und Schwere des Holzes dem Alter des Kindes entsprechend auswählen.

Der kürzeste Weg

In einem quadratischen Spielfeld, mit ca. 10-30 Bäumen muss jeder Baum mit so wenig wie möglichen Schritten angesteuert werden. Wer findet den besten, kürzesten Weg und kann am weitesten Springen? Welcher Baum bereits besucht wurde? An jedem Baum wird ein Zettel angeheftet, ein Kreuzchen markiert den Besuch, oder an jedem Baum holt sich jeder ein Bändel ab. Ein Schiedsrichter konzentriert sich auf das Zählen der Schritte, ein zweiter Schiedsrichter prüft, ob alle Bäume angesteuert wurden.

Frisbee Parkour

Mit dem Frisbee gilt es bezeichnete Gegenstände mit möglichst wenigen Versuchen zu treffen. Nr. 1 ist z. B. ein Baum, Nr. 2 eine Sitzbank, Nr. 3 ein Baumstumpf etc. Mit wie viel Würfen hat die Gruppe den Parkour mit allen Aufgaben absolviert?

Tannenzapfen Zielwerfen

Jeder Teilnehmer sucht sich 3 Tannenzapfen. Diese werden nun in einen einige Meter entfernten Eimer geworfen. Oder es werden Büchsen wie beim Büchsenschießen von einem Baumstumpf abgeschossen.

Baumstumpf: Sockelkämpfe

2 Kinder stehen sich auf 2 nahe zueinander befindlichen Baumstümpfen gegenüber. Jedes Kind versucht nun das andere Kind vom Baumstumpf zu drücken bzw. zu ziehen. Stehen die Baumstümpfe etwas weiter voneinander entfernt fassen beide Kinder ein Seil und versuchen sich herunterzuziehen. Eine gut gepolsterte Lanze (muss wegen der Verletzungsgefahr wirklich gut gepolstert sein) würde auch gehen.

Baumklettern
Baumklettern | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

Baumklettern

Der Spielkandidat versucht an einem glatten Baum hochzuklettern. Die Höhe wird bestimmt durch eine angebrachte Markierung (dem Alter entsprechend).

Ein Lauf mit Hindernissen

Es wird ein Hindernisparkour durch den Wald aufgebaut. Was ihr da alles einbaut an Ideen bleibt eurer Phantasie überlassen und richtet sich auch ein bisschen an das vorhandene Gelände.

Der Balanceakt

Über einen Baumstamm balancieren.

Die Baumstammwippe

Ein langer Baumstamm wird über einen zweiten Stamm wie eine Wippe gelegt. Anschließend muss die Gruppe darauf Platz nehmen. Dabei muss die Gruppe versuchen innerhalb von 60 Sekunden mindestens 5-10 Sekunden am Stück die Füße oben zu haben. Das heißt es darf niemand mit den Füssen den Boden berühren.

Nachrichten übermitteln

Wie bei Robin Hood wird mit einem Pfeil und Bogen eine Nachricht übermittelt. Jeweils dort wo der Pfeil landet wird weiter geschossen.

Wie viel Schuss braucht die Gruppe um von Punkt A die Nachricht nach Punkt B zu bringen? Wie lange dauert das? (Bitte unbedingt darauf achten, dass niemand im Schussfeld steht).

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Waldquiz

Fuchs und Hase

Es werden 2 Gruppen gebildet, die sich in einer Linie von 5 Meter Abstand gegenüberstehen. Hinter jeder Gruppe befindet sich in 30 Meter Entfernung die Auslinie. Es wird eine Aussage zum Wald vorgelesen. Ist diese Aussage wahr, dann fangen die Hasen die Füchse, ist die Aussage falsch, dann geht es andersrum. Wer sich hinter die Auslinie retten konnte bleibt im Spiel. Wer nicht scheidet aus (oder aber muss die Fronten wechseln).

Giftige Pflanzen

Wer kann giftige Pflanzen aus der Natur nennen, oder anhand von Abbildungen erkennen?
Aronstab, Eibe, Einbeere, Eisenhut, Fingerhut, Fliegenpilz, Grüner Knollenblätterpilz, Heckenkirsche, Liguster, Maiglöckchen , Nachtschattengewächse, Pfaffenhütchen, Seidelbast, Tollkirsche, usw.

Bilderrätsel

Es wird ein Bildausschnitt gezeigt. Kann die Gruppe erraten um was es sich handelt?

Rinde einer Kiefer Kiefernnadeln Tannenzapfen

Geruchsmemory

In jeweils 2 Filmdöschen oder Joghurtbechern, wird dasselbe Material gegeben. Anschließend werden Dosen bzw. Becher verschlossen und durcheinander gestellt. Durch Löcher im Deckel müssen nun die Dosen mit selbem Inhalt wieder gefunden werden. Sinnvollerweise sollten die Dosen zuvor alle nummeriert werden um die Nummernpaare zu notieren. Als Material eignen sich: Erde, Torf, Rinde, Tannennadeln, Harz, Lauf, Moos, Waldfrüchte.

Erde ist nicht gleich Erde

In verschiedenen Eimern oder auch Kartons wird jeweils eine andere Erde (Waldbodenerde, Torf, lehmige Erde, sandiger Boden, ...) eingefüllt. Jedes Kind muss nun in hineinfassen und fühlen, in welchem der "echte" Waldboden ist.

Tiere raten

Jeweils auf den Rücken aller Gruppenteilnehmer wird eine Tierkarte mit einer Klammer befestigt. Jeder muss nun sein Tier erraten indem er einem anderen Gruppenmitglied eine Frage stellt. Diese Frage darf nur mit Ja oder Nein beantwortet werden. Jedes Gruppenmitglied darf nur einmal gefragt werden.

Tierlaute und Vogelstimmen

Der Gruppe wird ein Tonband mit verschiedenen Tierlauten und Vogelstimmen vorgespielt. Kann die Gruppe die ganzen Stimmen zuordnen und nennen?

Kennst Du Dich mit Bäumen aus?

  • Bilder von Bäumen erkennen:
    Für diesen Quiz wird eine Abbildung mit 5-10 verschiedenen Bäumen benötigt. Kennt die Gruppe die Namen der Bäume?
  • Blätter erkennen:
    Analog geht es auch mit einer Anzahl verschiedener Blätter, die zuvor auf einen Karton geklebt wurden.
  • Rinde erkennen:
    Anhand verschiedener Rindenstücke (Buche, Tanne, Birke, Kiefer, Eiche, Obstbäume, ...) muss der dazugehörige Baum benannt werden.
  • Nadelsorten:
    die verschiedenen Nadelsorten von Nadelbäumen müssen den jeweiligen Nadelgehölzen zugeordnet werden.

Zweige, Rinden, Blätter Puzzle

  • Knospenpuzzle
    Verschiedene Zweige von verschiedenen Baumarten werden jeweils in 3-4 Teile mit einer Astschere geschnitten und als Puzzle auf einen Haufengelegt. Wie lange braucht die Gruppe um das Puzzle zusammenzusetzen?
  • Früchtepuzzle
    Bei diesem Spiel müssen die Früchte des Baumes zum jeweiligen Ast eines Baumes zugeordnet werden. Z.B. der Kiefernzapfen dem Kiefernzweig, der Fichtenzapfen dem Fichtenzweig, der Apfel dem Apfelzweig, die Kirsche dem Kirschzweig, die Kastanie dem Kastanienzweig oder Blatt, etc.
  • Rindenrubbelbild
    Auf Blatt Papier wird mit Bleistift die Rindenstruktur durchgepaust. Anschließend werden die Bilder nummeriert und gemischt. Wer kann die Rubbelbilder den Rinden wieder zuordnen?

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Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken

Hören:

  • Waldgeräusche
    Die Gruppenteilnehmer verteilen sich im Wald jeweils mit ca. 50 Meter Abstand zu den anderen Gruppenteilnehmern. Nun muss jedes Kind alle wahrnehmbaren Geräusche aufschreiben. Anschließend wird ausgewertet, welche Geräusche gehört wurden und welche übereinstimmend wahrgenommen werden konnten.

  • Geräusche übertragen (Baumtelefon)
    Eine Person legt das Ohr an das Ende eines langen am Boden liegenden Baumstammes. Am anderen Ende wird ein Geräusch (klopfen, kratzen, Morsezeichen, ...) gemacht. Kann dieses Geräusch erraten werden?

Tasten und Fühlen:

  • Waldmaterialien
    In einem großen Karton werden verschiedene Materialien hineingelegt. Durch eine Tastöffnung darf jeder fühlen und tasten um welche Materialien es sich handeln könnte. (Kastanienblatt, Ahornblatt, Tannennadeln, Kiefernzapfen, Fichtenzapfen, Birkenrinde, Tannenrinde, Flechten, Wurzel, Zweig, ...)

  • Rinde und Felle
    Für dieses Spiel werden jeweils von jeder Rinde und von jedem Fell ein zweites Exemplar benötigt. Mit verbundenen Augen wird versucht die richtige Zuordnungen zu treffen. Welches Fell stammt vom selben Tier? Welche Rinde stammt vom selben Baum?

  • Rinde erkennen
    Verschiedene Rinden werden gezeigt und betastet. Anschließend muss mit verbundenen Augen ebenfalls die Rinde bestimmt werden. (Kiefer, Rotbuche, Hainbuche, Weißbuche, Fichte, Tanne, Kirschenbaum, Apfelbaum, ...)

  • Nadeln erkennen
    Die Nadeln von Nadelbäumen müssen gefühlt und gerochen werden
    - Fichte: kurz und spitz
    - Kiefer: lang und spitz, zweinadelig
    - Tanne: strohig, nicht stechend, stumpf
    - Lärche: sehr weich, büschelige Anordnung der Nadeln
    - Douglasie: weich, riecht etwas nach Zitrone

  • Tannenzapfen (oder Steine) fühlen
    Jeder sucht sich einen Tannenzapfen (bzw. Stein), betastet ihn ausgiebig und gibt in in einen Beutel. Wer kann anschließend aus dem Beutel mit allen Zapfen aller Teilnehmer seinen Zapfen wieder ertasten?

  • Erde ist nicht gleich Erde
    In verschiedenen Eimern oder auch Kartons wird jeweils eine andere Erde (Waldbodenerde, Torf, lehmige Erde, sandiger Boden, ...) eingefüllt. Jedes Kind muss nun in hineinfassen und fühlen, in welchem der "echte" Waldboden ist.

  • Baumlabyrinth
    Mit verbundenen Augen wird ein Gruppenmitglied an 3 Bäume geführt. Jeder Baum darf 60 Sekunden lang betastet werden (Umfang des Baumes, Rindenstruktur, Wurzelbereich, Flechten und Moose, ...). Auf einem anderen Weg wird das Kind wieder zurückgeführt. Können anschließend die 3 Bäume wieder gefunden werden?

  • Barfussraupe
    Alle der Gruppe bekommen die Augen verbunden außer dem Gruppenleiter, der die Raupe dirigiert und führt. Die Teilnehmer halten sich an den Händen und laufen schweigend, barfüssig durch die Gegend (Dauer ca. 10-15 Minuten). Dabei kommt es darauf an die Umgebung zu erfühlen und anschließend zu erzählen, was alles gefühlt wurde.
    (Laubboden, Sand-, Steinboden, Blätter, Vogelstimmen, Moos, Blumen, ...)

  • Stöcke erkennen
    Für dieses Spiel sucht sich jeder einen Stock, den sich jeder durch Abtasten genau einprägen muss. Anschließend werden die Augen verbunden oder geschlossen. Wer kann seinen Stock wieder erkennen aus allen Stöcken?

Sehen:

  • Unter einem Tuch
    Auf ein Tablett werden unter einem Tuch verborgen 20 Gegenstände aus Wald und Feld gelegt. 10 (30) Sekunden werden die Gegenstände aufgedeckt. Anschließend muss die Gruppe sagen, welche Gegenstände sie gesehen hat.

  • Blindenstock
    Ein Wegstück durch den Wald prägt sich jeder ein. Anschließend werden die Augen verbunden und mit Hilfe von einem Stock wird versucht an das Ziel zu kommen. Es sollte keiner rennen.

  • Kamera und Fotograf
    Immer zwei Teilnehmer bilden ein Paar. Der eine ist die Kamera, der andere Partner der Fotograph. Die Kamera schließt die Augen und wird vom Fotographen ganz nah zu einem Objekt geführt. Auf ein Zeichen hin öffnet die Kamera für 3-4 Sekunden die Augen und prägt sich das Bild ein. Es werden mehrere Objekte "aufgenommen". Anschließend findet ein Rollentausch statt. Zum Schluss erzählt jeder, welche Aufnahmen er gemacht hat.

  • Waldbodenfenster
    Die Gruppe markiert einen ca. 1x1 Meter großes Waldbodenfläche. Um diese Fläche legen sich die Gruppenteilnehmer auf mitgebrachten Tüchern. Nun schreibt die Gruppe alles auf, was es in diesem einen Quadratmeter Waldboden zu sehen und zu riechen gibt.

  • Spiegelgang
    Jeder aus der Gruppe (oder auch nur ein Teilnehmer) bekommt einen Spiegel. Dieser Spiegel wird so unter die Nase gehalten, dass nur noch oben gesehen werden kann. Der Weg wird nur über die Baumkronenöffnungen gefunden. Achtung: keine Stolpersteine sollten sich auf dem Weg befinden.

Riechen:

  • Geruchsmemory
    In jeweils 2 Filmdöschen oder Joghurtbechern, wird das selbe Material gegeben. Anschließend werden Dosen bzw. Becher verschlossen und durcheinander gestellt. Durch Löcher im Deckel müssen nun die Dosen mit selbem Inhalt wieder gefunden werden. Sinnvollerweise sollten die Dosen zuvor alle nummeriert werden um die Nummernpaare zu notieren. Als Material eignen sich: Erde, Torf, Rinde, Tannennadeln, Harz, Lauf, Moos, Waldfrüchte.

  • Waldboden - Erde riechen
    In verschiedenen Bechern wird jeweils eine andere Erde (Waldbodenerde, Torf, lehmige Erde, sandiger Boden, ...) eingefüllt. Jedes Kind muss nun mit verbundenen Augen riechen und sagen um welche erde es sich handelt, oder herausfinden wo sich die Walderde befindet.

Schmecken:

  • Waldfrüchte
    Es werden die verschiedenen Früchte des Waldes jeweils in einen extra Becher gegeben. Mit verbundenen Augen darf nun jedes Kind eine Geschmacksprobe nehmen und sagen um welche Frucht es sich handelt. (Walderdbeeren, Holunderbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Waldmeister, Pilze, Nüsse, Hagebutten, Bucheckern)

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Basteln

Bilder hinter Glas

Gerade im Herbst lassen sich schöne Blättercollagen erstellen. Hinter Glas sieht das echt toll aus.

Spinnennetz

Ein Spinnennetz mit Klarlack besprühen und auf eine Glasscheibe mit entsprechend getöntem Papier legen.

Waldeulen

Mit kleinen bis mittelgroßen Kiefernzapfen lassen sich Eulen herstellen. Dazu werden zusätzlich noch ein paar Filzreste oder Moosgummireste benötigt.

Waldweihnachtsmänner

Mit einer Astschere werden ca. 2-3 cm stärke gerade Äste bearbeitet. Mit Watte und etwas roter Farbe lassen sich schöne kleine Waldweihnachtsmänner herstellen.

Streichholztiere

Mit Streichhölzern, Kastanien, Bucheckern und Nüssen lassen sich verschiedene Tierfiguren herstellen. Kennt sicherlich jeder noch vom Kindergarten oder der Grundschule.

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(Über-)Leben in der Natur und im Wald

Natürlich wollen wir kein Überlebenstraining veranstalten, oder jemandem zumuten mehrere Tage im Wald zu verbringen. Aber viele Kinder kennen heute gar keinen richtigen Wald mehr und sind höchstens ab und zu mal mit den Eltern im Wald spazieren. Von daher sind schon kleine Aktionen, die über mehrere Stunden gehen schon ne tolle Sache. Und ein Lager im Wald bauen, oder an einer Feuerstelle Grillen hat schon viele begeistert und die Kids sind für Stunden beschäftigt.

Noch ein Wort zum Grillen: Oft existieren in einem Wald ausgewiesene Feuerstellen, dort kann man den Grill und das Grillzubehör ohne Bedenken benutzen. Man sollte nur daran denken, die Feuerstelle wieder so zu verlassen, wie man sie vorgefunden hat. Die Glut sollte gelöscht sein, damit sich nichts entzünden kann. Dass man seinen Müll nicht liegen lässt, sondern mitnimmt, ist eigentlich selbstverständlich. Dazu gehören auch Essensreste. Wenn man diese einfachen Regeln einhält, stellt man mit seinem Verhalten auch keine Gefahr für den Wald und seine Bewohner dar.

  • die Gruppe baut ein Lager aus umher liegenden Hölzern, Tannenwedeln und Laub. Mit etwas Schnur wird eine einfache Hütte gebaut. Ob sich anschließend jemand traut darin eine Nacht zu verbringen? Auf unserem letzten Osterlager trauten sich 2 Jungs bei Temperaturen unter Null Grad, mitten im Wald in ihrer Laubhütte zu übernachten.
  • die Gruppe baut ein Baumhaus. Ein Baumhaus setzt natürlich erst mal einen geeigneten Baum voraus. Dann müssen entsprechende Hölzer gefunden und mit gutem Tauwerk befestigt werden. Das Ganze muss absolut stabil sein. Diese Aktion ist sicherlich nichts für Kinder, aber für Jugendlich schon eine Herausforderung. Und bevor ihr anfangt zu bauen erst mal den Förster oder Besitzer des Waldes fragen.
  • die Gruppe übernachtet in ihrem gut getarnten Lager und beobachtet leise die Tiere.
  • die Gruppe baut einen Lehmofen (auf die Brandgefahr achten und Abstand halten).
  • Am Lagerfeuer Stockbrotbacken, Grillen, ggf. aus gesammelten Waldfrüchten ein Müsli zubereiten

  • Auf den Seiten zum Thema Steinzeitlager finden sich ggf. noch ein paar beschriebene Ideen.

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Gefahren in Wald

Bei Spielen im Wald können verschiedene Gefahren lauern. Zum einen sind manche Kinder gar nicht gewohnt im Wald sich zu bewegen, zum anderen gibt es vieles unbekannte zu entdecken. Im Wald gibt es giftige Pflanzen (z.B. Pilze), vielleicht ein totes Tier, Zecken, oder noch gefährlich herumliegendes Sturmholz.

  • Giftige Pilze: bei Spielen mit "Schmecken, Riechen, Holen, Fühlen" ist Vorsicht geboten. Keine unbekannten Pilze sammeln. Bei Unsicherheit diese Spiele weglassen.
  • Fuchsbandwurm: bei Spielen mit Riechen am Waldboden ist Vorsicht geboten.
  • Zecken: immer eine Zeckenzange mit dabei haben.
  • Totes Tier: kein Kind darf ein totes Tier berühren
  • Brandgefahr: offenes Feuer und Zigaretten sind im Wald tabu.
  • Unfallgefahr: bei unübersichtlichem Gelände mit Bruchholz, Felsen und Steinen ist Vorsicht geboten und eine erhöhte Aufsichtspflicht nötig. Die Spiele sind so zu wählen, dass sie dem Gelände angepasst sind. Ein Verbandskoffer sollte immer mit im Wald dabei sein.
  • Falls ihr längere Aktionen plant, die vor allem des Nachts noch stattfinden ist eine Information an den Förster und auch für den Jäger wichtig. Erstens ist nicht alles erlaubt und nur mit Einverständnis des Waldbesitzers möglich und zweitens will doch sicherlich niemand dem Jäger vor die Flinte laufen.

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