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Vertrauen

Kernaussage: Meinem allmächtigen Retter kann ich vertrauen

Beschreibung: Könnt ihr euch noch erinnern? Beim letzten Kinderbrunch. Der Peter hat ein Schwesterchen bekommen – und wollte es am Liebsten umtauschen. Jesus Christus, der Heiland ist geboren – und die Menschen haben ihn sich ganz anders vorgestellt. Und ich hab euch versprochen, dass ich euch diese Geschichte heute weiter erzähle. Mit wem fangen wir denn an? Ach, wisst ihr was, wir nehmen den Peter. Also, das Geschwisterchen von Peter war jetzt schon ¾ Jahre alt. Aber Peter konnte irgendwie immer noch nicht so viel mit ihr anfangen. Also, Peter hatte seine Schwester lieb – er war auch nett zu ihr. Aber es kam einfach zu oft vor, dass er sich was gebaut hatte, und Lisa krabbelte oder stolperte einfach drüber und dann war alles kaputt. Da gab es oft Schimpfe und Tränen. Heute hat Peter Ferien. Draußen ist es nicht so kalt, aber Peter möchte mit seinen Freunden Eislaufen gehen. Auf dem Weiher trägt das Eis aber nicht. So beschließen die Jungs ans andere Ende der Stadt zur Eishalle zu fahren. Die Halle öffnet um 14:00 Uhr und die Jungs wollen als erste dort sein, um die große Halle wenigstens am Anfang fast ganz für sich zu haben. Die Straßenbahn fährt um 13:15 Uhr bei Peters Freund weg und Peter muss zu ihm 10 Min. mit dem Fahrrad fahren. Das Fahrrad steht in der Garage und Peter hat es lange nicht benutzt. Jetzt ist es kurz vor eins. Peter macht sich fertig. Plötzlich ruft er: „Mama, Papa, hat jemand von euch meinen Fahrradschlüssel gesehen?“ Mama u. Papa haben keine Ahnung wo der Schlüssel sein könnte. Aber sie helfen ihrem Sohn suchen. „Hast du deine Taschen gründlich nachgesehen?“ fragt Papa. „Natürlich, schon 3 x“ antwortet Peter. „Gib trotzdem mal her, ich schau sie noch mal genau durch.“ meint die Mutter. Aber sie findet nichts. Alle suchen wie verrückt nach Peters Fahrradschlüssel. Nur Lisa spielt im Wohnzimmer auf dem Teppich mit Bausteinen. „Na du bist mir auch keine Hilfe, Lisa!“ scherzt Peter. Es ist schon kurz nach eins. „Notfalls, “ meint Peters Papa, „fahre ich dich halt schnell mit dem Auto zu deinem Freund.“ „Danke Papa, aber der Schlüssel muss doch da sein.“ Plötzlich fängt Lisa lauthals an zu schreien. Peters Mutter lässt den Schlüssel, Schlüssel sein und sieht nach ihrer Tochter. Lisa ist ein roter Baustein unter den Wohnzimmerschrank gerutscht. Das ist der Grund für den Aufstand. „Ja, mein Schatz, ich hol ihn dir gleich vor“, beruhigt sie die Mutter. Sie geht ins Bad, holt einen langen Besen und angelt damit den Baustein unter dem Schrank hervor. Was da alles zum Vorschein kommt. Ein angelutschtes Bonbon, ein Playmobilmann, ein altes Taschentuch, ein Babystrumpf und ein Fahrradschlüssel. Triumphierend hält Peters Mutter den Schlüssel hoch. Sie wackelt mit ihm und Peter bekommt große Augen. „Danke – Mama! Das ist ja ein Wunder! Lisa – du bist doch die Beste!“ Und schon ist Peter zur Tür raus auf dem Weg zu seinen Freunden. Die Straßenbahn erwischen sie noch gut.

Auch das Jesuskind ist älter geworden. Jesus ist jetzt ungefähr 30 Jahre alt. Den meisten Menschen ist es noch gar nicht klar, dass Jesus der ersehnte Messias ist. Aber jetzt ist es an der Zeit, dass die Menschen das merken und verstehen. Und so zieht Jesus von zu Hause weg und geht zu den Menschen in Galiläa. Zuerst kommt er auf eine Hochzeit. Es ist ein frohes Fest und die Menschen feiern schön. Doch dann, auf einmal ... seht selbst.

Anspiel: Jesus verwandelt Wasser in Wein. (Joh. 2)
Durch dieses Wunder zeigte Jesus zum ersten Mal seine Herrlichkeit. Seine Jünger, die mit ihm waren, glaubten an ihn. Das war aber nicht das einzige Wunder, das Jesus getan hatte. Und je mehr Wunder er tat umso mehr Menschen liefen hinter ihm her. Es war jetzt schon eine große Menschenmenge, die ihm folgte als folgendes passierte:

Anspiel: Bartimäus (Mk,10)
Auch Bartimäus, der Mann, dem Jesus sein Augenlicht wieder gegeben hatte, folgte jetzt Jesus nach. Jesus sah viele Kranke und viel Not, als er durch das Land Galiläa zog. Und er heilte Kranke und half vielen Menschen. Und eines Tages kam Jesus an einen Teich. Dort lagen ganz viele kranke Menschen. Ein Mal im Jahr stieg ein Engel in das Wasser dieses Teiches und der Mensch, der dann als erstes in das Wasser ging, wurde geheilt – ganz egal, welche Krankheit er auch hatte. Ganz viele kranke Menschen lagen also hier in der Halle und wartetenauf den Engel. Und dann passierte folgendes:

Anspiel: Teich Bethesda (Joh. 5)
Das könnt ihr euch schon vorstellen, dass die Menschen staunten und jubelten über Jesus. Immer größer wurde die Menschenmenge, die ihm nachfolgte. Jesus war so etwas wie ein Star. Er war toll. Viele Menschen staunten über ihn. Sie hörten ihm gerne zu und sie wollten ihn sehen, wenn in ihre Stadt kam. Jesus war berühmt. Man sprach von ihm. Es kam auch die Frage auf, ob Jesus denn der Messias wäre. Stellt euch das mal vor, wenn ihr das erlebt, dass jemand einfach so Wasser in Wein verwandelt, oder einem Blinden wieder sehende Augen gibt. Ja, und was wir grad gesehen haben, dass ein Gelähmter wieder gehen kann. Sich bewegen, als wäre nichts gewesen. Poh, da staunt man schon. Und dann hat Jesus ja noch viele andere Wunder getan. Da hat er mit ganz wenig Brot und Fisch 5000 Menschen ernährt. Oder er hat verkrüppelte Menschen geheilt. Und der Bartimäus war auch nicht der einzige Blinde, der durch Jesus wieder sehen konnte. Aber ein ganz großes Wunder, das sollt ihr euch noch ansehen.

Anspiel: (Joh. 11)
Gell, da muss man doch langsam merken, dass Jesus was ganz Besonderes ist, oder? Und wenn man sich die Geschichte so anschaut, dann könnte man meinen, die Menschen hätten es wirklich gemerkt. Sie feierten Jesus als Messias. Und als Jesus auf einem Esel in die Stadt Jerusalem einzog, da rollten sie ihm sozusagen den roten Teppich aus. Sie rissen Palmzweige ab und legten sie vor ihm auf die staubige Straße. Sogar ihre Mäntel dienten Jesus als Teppich, als er mit dem Esel einritt. Und sie sangen und riefen: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ „Hossiana, Hossiana!“„Heil dem König Israels!“ Die Menschen hatten gesehen, wie Jesus einen Toten zum Leben zurückgeholt hat. Das hatte sich rum gesprochen. Und deswegen lobten die Menschen Gott und empfingen Jesus als den Messias. Es sollte aber alles noch ganz anders kommen. Aber das erzähle ich euch das nächste Mal.

Autor: Sigrid Scharnowski

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